Die besten Tipps für Phnom Penh

Dein Reiseführer für Kambodscha


Phnom Penh: Highlights und Tipps für die Hauptstadt von Kambodscha

Du möchtest in Phnom Penh die Highlights besuchen oder den Apsara-Tänzerinnen in der Schule beim Üben zusehen? Hier bekommst du aktuelle Tipps für deine reise durch Kambodscha!

Lesezeit: ca. 12 Minuten

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Kambodscha, Phnom Penh, Skyline mit Zentralmarkt am Abend
Phnom Penh, Skyline mit Zentralmarkt
INHALT:
Hauptstadt Phnom Penh
1. » Königspalast
2. » Wat Phnom
3. » Nationalmuseum
4. » Kolonialarchitektur
5. » Moderne Khmer-Architektur
6. » Tuol-Sleng-Genozid-Museum
7. » Killing Fields
8. » Apsara-Tanzschule
9. » Zentralmarkt
10. » Wat Ounalom
11. » 11. Wasserfest Bon Om Tuk
12. » Vollmondfest im Wat Phnom

Sisowath Quay in Phnom Penh am Tonle-Sap-Fluss mit abendlichem Verkehr
Verkehr auf dem Sisowath Quay am Abend

Am Abend füllt sich der Sisowath Quay in Phnom Penh mit Sporttreibenden
Federfußballer am Sisowath Quay kurz vor dem Sonnenuntergang

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Metropole im Aufbruch

Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh, zu Deutsch „Hügel Penh“, liegt am Zusammenfluss vom Tonle Sap und dem Mekong. Die Metropole mit über zwei Millionen Einwohnern ist der Motor und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Die Stadt hatte im letzten Jahrhundert eine bewegte Geschichte. Unter der Besetzung Frankreichs entstand eine urbane Infrastruktur mit Straßen, angelegt im Schachbrettmuster, einer funktionierenden Kanalisation, Banken, Schulen und Behörden. Nach dem Indochina-Krieg und der Unabhängigkeit von Frankreich folgte in den 1960er-Jahren eine Blütezeit. Pol Pot und seine Schergen verwandelten 1975 Phnom Penh zur Geisterstadt.
Derzeit wächst Phnom Penhs Skyline rasant in die Höhe. Alte Kolonialvillen und Gebäude der Khmer-Moderne ducken sich zwischen Hochhäusern, wie dem Vattanac Capitol Tower, OCIC Tower oder dem Condominium De Castle Royal. Mit gläsernen Konsumtempeln, wie die Aeon Mall, Kinopalästen und coolen Bars wird die Stadt immer hipper. Auf die Besucher warten etliche Highlights: der Königspalast mit Silberpagode, das Wat Phnom, Wat Ounalom, Nationalmuseum, Tuol-Sleng-Genozid-Museum, der Zentralmarkt und das Unabhängigkeitsdenkmal. Ein Spaziergang in den Abendstunden am Sisowath Quay, wo sich Restaurants und Nachtclubs aneinanderreihen oder eine Sunset-Bootstour auf dem Tonle Sap sind für jeden Reisenden ein Muss.

Das Unabhängigkeitsdenkmal in Phnom Penh wurde vom Architekt Vann Molyvann entworfen.
Unabhängigkeitsdenkmal in Phnom Penh am Abend

Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh

1. Königspalast und Silberpagode

Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh zählen der Königspalast und die Silberpagode. Sieben Gebäude stehen auf dem für Besucher teilweise zugänglichen Gelände am Samdach Sothearos Boulevard. Aufwendig verziert mit mehrgliedrigen Spitzdächern steht der Preah Tineang Tevea Vinichhay, Saal des Thrones, im Zentrum der Anlage. Nachdem der erste Thronsaal 1915 abgerissen wurde, weihte König Sisowath 1919 das jetzige Bauwerk ein. Unter dem detailreichen Deckengemälde des Reamker-Epos sind drei Throne, Statuen und Büsten der letzten Könige zu besichtigen. Im luftigen Chanchhaya-Pavillon, schräg gegenüber, trat früher das königliche Ballett auf und klassische Konzerte wurden abgehalten.
Ursprünglich für die Frau von Napoleon III., Kaiserin Eugénie, zur Eröffnung des Suez-Kanals 1869 angefertigt, war der komplett aus Eisen gefertigte Napoleon-Pavillon eine Schenkung an König Norodom I. im Jahr 1876.
Westlich davon, durch zwei Tore erreichbar, findet sich der Besucher im liebevoll gestalteten Garten mit dem Wat Preah Keo Morokat, Tempel des Smaragd-Buddha, wieder. Die eher bekannte Bezeichnung Silberpagode stammt von den 5329 Silberfliesen, die den Boden bedecken. Jede wiegt über ein Kilo. Überdies beherbergt das im Jahr 1962 in Anlehnung an das Wat Phra Keo in Bangkok entstandene Sakralgebäude, neben dem Smaragd-Buddha, eine kostbare Buddha-Statue aus purem Gold, geschmückt mit Diamanten und anderen Edelsteinen. Um die Pagode gruppieren sich im Garten mehrere Stupas mit der Asche kambodschanischer Könige, die Tripitaka-Bibliothek, ein Modell von Angkor Wat sowie das Reiterstandbild mit König Norodom.

Info: Geöffnet 8-11 und 14-17 Uhr. Ticket 10 US-Dollar. Angemessene Kleidung tragen, d. h. knie- und schulterbedeckt.
Ein Lehrer fotografiert eine Gruppe Schüler vor dem Königspalast.
Bitte lächeln – Schüler besuchen den Königspalast

Kambodscha: Besucher vor dem Thronsaal des Königspalastes in Phnom Penh
Thronsaal im Königspalast

Bildband Best of Südostasien 66 Highlights mit vielen Reisetipps und Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten von den Ländern Südostasiens

Best of SÜDOSTASIEN*

Für den Bildband Best of SÜDOSTASIEN haben wir die wichtigsten 66 Highlights gesucht, die ihr bei einer Reise durch Südostasien besuchen solltet.


Garten vor der Silberpagode in Phnom Penh
Die Silberpagode ist auch unter dem Namen Wat Preah Keo Morokat bekannt

Kambodscha, Phnom Penh, Wandgemälde im Wandelgang der Einfassung der Silberpagode erzählt das Epos Reamker
Wandgemälde im Wandelgang der Einfassung der Silberpagode

Wandgemälde im Wandelgang der Einfassung der Silberpagode erzählt das Epos Reamker
Wandgemälde im Wandelgang der Einfassung der Silberpagode

2. Wat Phnom

Am Nordende des Norodom Boulevards, auf einem 27 Meter hohen begrünten Hügel, thront das Wat Phnom – Wahrzeichen und Gründungsort der Stadt. Die Legende erzählt, dass eine Dame namens Yi Penh 1372 einen Koki-Baumstamm aus dem Tonle-Sap-Fluss fischte, in dem vier Buddhas steckten. Um die Figuren gebührend zu platzieren, baute sie eine Pagode. Phnom (auf Khmer „Hügel“) und ihr Nachname ergaben Phnom Penh.

Info: Geöffnet täglich zwischen 7 und 18 Uhr. Eintritt: 1 US-Dollar.
Stupa und riesige Uhr im Wat Phnom in Phnom Penh
Wat Phnom ist das Wahrzeichen der Stadt

Altar im Wat Phnom in Phnom Penh
Spendengaben für Buddha im Wat Phnom

3. Nationalmuseum

Architekt George Groslier führte in dem korallenroten Prachtbau den Kolonialstil und traditionelle Khmer-Elemente zusammen. Das Museum besteht aus dem Fronthaus mit einem Galerie-Anbau. Der begrünte Innenhof mit zentralem Pavillon, unter dem der hinduistische Gott Yama sitzt, lädt zum Verweilen ein. Das 1920 eingeweihte Nationalmuseum ermöglicht Einblicke in die kambodschanische Kultur und Geschichte, und zeigt die landesweit größte Sammlung aus der Angkor-Epoche.

Info: Geöffnet von 8 bis 17 Uhr, Eintritt 5 US-Dollar.
Kambodscha, Phnom Penh, Nationalmuseum vom Architekt George Groslier
Phnom Penh, Nationalmuseum liegt im Herzen der Stadt

Plastik eines Elefants im Garten des Nationalmuseums in Phnom Penh
Phnom Penh, Elefant im Garten des Nationalmuseums

Kambodscha 2023: Kalender vom Verlag Edition Seidel mit Fotos von Mario Weigt

KAMBODSCHA 2023*

Verlag: Edition Seidel
ISBN: 978-3986633516
Größe A3
Preis: 15,99 € (UVP)

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4. Kolonialarchitektur

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts drückten die Franzosen der Stadt ihren Stempel auf und errichten Gebäude wie das Postamt, den Zentralmarkt Phsar Thmey, den Bahnhof, das Raffles Hotel Le Royal und die Nationalbibliothek sowie Villen und Apartmenthäuser. Einige müssen gesichtslosen Glaspalästen weichen, andere werden aufwendig restauriert.
Am Samdach Sothearos Boulevard, nahe dem Königspalast, stehen zwei Villen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Die Zentrale der UNESCO, ein dunkelgelbes Haus mit weißen Stuck und grün-weißen Fensterläden ist ein gelungenes Beispiel für die Restauration kolonialer Architektur. Zwei Häuser weiter, wo sich der Foreign Correspondents Club (FCC) einquartiert hat, bröckelt der koloniale Putz und Bodhibäume wachsen aus Ritzen.

Info: Bei der Tour „Central Phnom Penh by cyclo“ Perlen der Architektur entdecken. Dauer 2,5-3 Stunden, Start 8.30 Uhr, 15 US-Dollar.
Hauptstadt Phnom Penh: Kolonialhaus der Franzosen und Hauptsitz der UNESCO in Kambodscha
Sitz des UNESCO in Kambodscha

5. Moderne Khmer-Architektur

Mit der Unabhängigkeit Kambodschas von Frankreich im Jahr 1953 wehte ein frischer Wind durch das Land. Unter König und Staatsoberhaupt Norodom Sihanouk entwickelte sich eine neue Kunst- und Kulturszene. Die wiederum inspirierte Architekten wie Lu Ban Hap, Chhim Sun Fong und Vann Molyvann. Letzterer studierte bei Le Corbusier in Paris und galt wenig später als Pionier der Khmer-Moderne – ein Mix aus Bauhaus, Art déco und traditionellen Angkorstil-Elementen. Mit seinen modernen Bauten, die die Herrschaft der Roten Khmer überlebten und teilweise noch gut erhalten sind, prägte er das Stadtbild in den 1950er bis 1970er-Jahren grundlegend.

Info: „Khmer Architecture Tours“ veranstaltet am Wochenende diverse Touren zum Thema Architektur in Phnom Penh. Zum Beispiel die Tour „University Buildings“, Start 8.30 und Ende 11.30 Uhr, 15 US-Dollar pro Person.
Kambodscha, Phnom Penh, Hörsaalgebäude in moderner Khmer-Architektur der Königlichen Universität Phnom Penh
Phnom Penh, Royal University of Phnom Penh, Auditorium Hall

Kambodscha, Phnom Penh, Sprachinstitut der Universität
Phnom Penh, Institute of Foreign Languages

Kambodscha, Phnom Penh, Chaktomuk-Halle in moderner Khmer-Architektur
Chaktomuk-Konferenzhalle in moderner Khmer-Architektur in Phnom Penh

6. Tuol-Sleng-Genozid-Museum

Von 1975 bis 1979 tyrannisierten die Roten Khmer ganz Kambodscha. In Phnom Penh wurde dafür die Schule Tuol Svay Prey zum berüchtigten Gefängnis S-21 zweckentfremdet, in dem die Klassenräume als winzige Zellen und Folterkammern umgebaut wurden. Geschätzte 20 000 Menschen fielen hier den Schergen Pol Pots zum Opfer.

Info: Täglich offen von 8 bis 17 Uhr. Eintritt: 3 US-Dollar. Audioguide 3 US-Dollar. Adresse: Street 113 Ecke Street 150.
Kambodscha, Phnom Penh, Besucher im Tuol-Sleng-Genozid-Museum
Phnom Penh, Tuol-Sleng-Genozid-Museum

Phnom Penh, Tuol-Sleng-Genozid-Museum, wo die Greueltaten und die Folter in der Pol-Pot-Ära dargestellt werden.
Phnom Penh, Besucher im Tuol-Sleng-Genozid-Museum

7. Killing Fields

Eine weitere Gedenkstätte, die ebenso an die Gräueltaten der Roten Khmer erinnert, liegt 14 Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum Phnom Penhs. Wer die Folterung in der Hölle S-21 überlebte, wurde nach Choeung Ek in die Killing Fields deportiert, unter ihnen auch Ausländer. Auf dem ehemaligen chinesischen Friedhof und Obstgarten fanden die Massenmorde statt. Die Vollstrecker verwendeten anfangs Munition, später wurden die meisten Inhaftierten erbarmungslos erschlagen, in Massengräber geworfen und verscharrt. Während der Exekution ertönte laute Musik aus Lautsprechern und Dieselmotoren wurden angelassen, die das Schreien der Häftlinge übertönen sollten. So fanden 17 000 Menschen hier den Tod.

Info: Täglich offen von 7.30 bis 17.30 Uhr. Eintritt: 6 US-Dollar. Adresse: Roluos Village, Choeung Ek Commune, Dangkor District. Tuk-Tuk-Trip kostet ab 15 US-Dollar mit Wartezeit.
Memorial Killing Fields mit Gedenkstupa in der Nähe von Phnom Penh
Gedenkstätte Killing Fields in der Nähe von Phnom Penh

8. Apsara-Tanzschule

Der Apsara-Tanz hat in Kambodscha eine jahrhundertelange Tradition. Könige verehrten die Tänzerinnen für ihre außergewöhnliche Schönheit und ließen sie überall im Tempelkomplex Angkor in Stein verewigen. Vong Metry, die während dem Pol-Pot-Regime knapp dem Tod entkam, gründete 1998 in Phnom Penh die Tanzschule „Apsara Arts Association“. Früher gehörte Frau Metry zur Tanzelite Kambodschas. Im Alter von fünf Jahren begann die heute 64-Jährige ihre Ausbildung im Königspalast. Dort trat sie bei feierlichen Anlässen und Empfängen auf.
Auch wenn die einzelnen Schritte leicht aussehen, so ist der Tanz der Himmelsnymphen ein Knochenjob. 1500 Gesten und Mimiken gehören zum Repertoire. Allein für die Darstellung des Lebenszyklus einer Frucht gibt es neun verschiedene, komplizierte Handstellungen. Tanzlehrerin Rami beherrscht sie alle. Sie war eine der ersten Studentinnen in der Schule und ist heute die rechte Hand von Vong Metry. „Als ich bei meinen ersten Dehnungsübungen minutenlang verharren musste, kamen mir oft die Tränen vor Schmerzen“, erinnert sich Rami. Präzision ist äußerst wichtig. Die sehr langsamen Tanzbewegungen lassen keinen Raum, um unbemerkt einen Patzer zu machen. Die „Apsara Arts Association“ ist aber mehr als nur eine Tanzschule. Vong Metry und ihr Mann Chhay Sopha geben den Mädchen und Jungen eine neue Perspektive. Jugendkriminalität und Kinderprostitution sind in Kambodscha weit verbreitet. Die Schule ist Waisenhaus und Anlaufstelle für Kinder, die von ihren Eltern verstoßen wurden. Die Kinder wohnen in den Unterkünften hinter der Bühne und im Untergeschoss. Sie erhalten Essen und eine fundierte Schulbildung. Möglich ist das nur durch die Einnahmen von Eintrittsgeldern und Spenden.

Info: Tanztraining: Montag bis Samstag 7.30-10.30 und 14-17 Uhr. Tanzshow: Samstag 19 Uhr, Adresse: No. 71, Street 598, Sangkat Phnom Penh Thmey, Khan Reussey Keo.
Kambodscha, Phnom Penh, Tanzschülerinnen in der Apsara-Tanzschule
Üben in der Apsara-Tanzschule

Tanzschülerinnen bei Dehnungsübungen in der Apsara-Tanzschule in Phnom Penh
Schülerinnen bei Dehnungsübungen in der Apsara-Tanzschule

Zwei Tänzerinnen ziehen sich ein traditionellen Kostüm in der Apsara-Tanzschule in Phnom Penh an.
Ankleiden in der Apsara-Tanzschule in Phnom Penh

Kambodscha, Handsymbolik einer Tänzerin in der Apsara-Tanzschule in Phnom Penh
Apsara-Tanzschule in Phnom Penh, Handsymbolik der Lotusblume

9. Zentralmarkt Phsar Thmar im Art-déco-Stil

Im frischen Hellgelb zeigt sich der Phsar Thmey in der Stadtmitte. Das architektonische Juwel im Art-déco-Stil entwarfen die Architekten Louis Chauchon und Jean Desbois. Nach zwei Jahren Bauzeit folgte 1937 die Eröffnung. Mittig dominiert die 26 Meter hohe Kuppel von der unterhalb vier Gebäudeflügel diagonal abzweigen. Die Angebotspalette reicht über Edelsteine, Bekleidung, Taschen, Elektronik, Lebensmittel, Blumen bis hin zu preiswerten Souvenirs im Eingangsbereich.

Info: Adresse: Street 130/Street 63. Geöffnet täglich zwischen 7 und 18 Uhr.
Verkehr vor dem Zentralmarkt in Phnom Penh. Der Markt Phsar Thmey ist im Art-déco-Stil erbaut.
Zentralmarkt Phsar Thmey im Art-déco-Stil

Im Zentralmarkt werden Schmuck und Edelsteine angeboten. Die Kuppel des Marktes ist ein Highlight der Architektur.
Verkaufsstände unter der Kuppel des Zentralmarktes

10. Wat Ounalom

Das religiöse Zentrum der kambodschanischen Buddhisten liegt im Herzen von Phnom Penh. Unter der Regentschaft von König Ponhea Yat wurde der Klosterkomplex im 15. Jahrhundert errichtet. Hinter massiven Mauern finden heute Besucher und Gläubige eine Oase der Ruhe. Auf dem Areal stehen über 40 Gebäude, darunter Tempelhallen, Schreine, ein Glockenpavillon, die Unterkünfte der Mönche und graue Stupas mit der Asche berühmter Mönche.
Das Wat Ounalom ist der Sitz des Maha-Nikaya-Ordens und das Zuhause von über 200 Mönchen, Novizen sowie geistlichen Würdenträgern, wie den Obersten Patriarch der buddhistischen Gemeinde Kambodschas Venerable Tep Vong. An seinem Geburtstag schmücken Helfer den Tempel üppig, traditionelle Musik und Gesänge erklingen, opulente Spendengaben bringen die Gläubigen.

Info: Adresse: Street 154 Ecke Samdach Sothearos Boulevard. Täglich offen von 6 bis 18 Uhr. Kein Eintritt.
Vollmondfest in Kambodscha: Wat Ounalom ist ein buddhistisches Kloster in Phnom Penh.
Vorbereitungen für das Vollmondfest im Wat Ounalom in Phnom Penh

11. Wasserfest Bon Om Tuk

Zum Wasserfestival Bon Om Tuk im November strömen die Einheimischen aus den entlegensten Dörfern in der Hauptstadt. Überall flattern Fahnen im Wind, abends blinken Lämpchen in den Bäumen und der Königspalast ist pompös illuminiert. Phnom Penh hat sich schick gemacht. Zum Spektakel mit Volksfestcharakter jagt ein Highlight das andere: farbenfrohe Bootsrennen, Prozession der Lichterboote und das abendliche Feuerwerk.
Wenn der Tonle Sap seine Fließrichtung ändert, läuten die Khmer mit dem dreitägigen Fest das Ende der Regenzeit ein. Während der Regenmonate trägt der Mekong große Wassermassen mit sich, diese drücken in den Tonle-Sap-Fluss und weiter in den gleichnamigen See. Von November bis Mai geschieht dies entgegengesetzt. Die Fischer freuen sich, denn gleichzeitig beginnt die Fangsaison im größten See des Landes. Ein weiterer Grund zum Feiern!

Info: Rechtzeitig ein Hotelzimmer vorbuchen und einen guten Aussichtsplatz am Fluss ergattern!
Ruderer machen auf ihren Drachenbooten warten auf den Start beim Wasserfest Bon Om Tuk in Phnom Penh
Phnom Penh, Wasserfest Bon Om Tuk, Bootsrennen auf dem Tonle-Sap-Fluss

12. Vollmondfest im Wat Phnom

Im Wat Phnom pulsiert an Vollmondtagen das buddhistische Leben. Dann herrscht dichtes Gedränge im Sakralbau: Gläubige murmeln sitzend Gebete, zünden Kerzen am Altar an und spenden Räucherstäbchen. Musiker spielen auf und Wahrsager haben Hochkonjunktur. Der Nachbarschrein, der dem taoistischen Schutzgeist Preah Chau gewidmet ist, wird vorwiegend von vietnamesisch- sowie chinesischstämmigen Einheimischen aufgesucht.

Info: Geöffnet täglich zwischen 7 und 18 Uhr. Eintritt: 1 US-Dollar.
Gläubige Kambodschaner spenden zum Vollmondfest im Wat Phnom in Phnom Penh
Gläubige spenden zum Vollmondfest im Wat Phnom in Phnom Penh

Spenden im Wat Phnom zum Vollmondfest in Phnom Penh in Kambodscha
Spenden im Wat Phnom zum Vollmondfest in Phnom Penh

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