Myanmar: Kolonialarchitektur in Yangon Downtown

Yangon – Koloniale Architektur in Downtown

Für alle Architektur-Freaks lohnt sich in Yangon ein Bummel durch die Altstadt. Ein Rundgang durch die Straßen und Gassen in Yangons Downtown ist wie eine Zeitreise durch die Kolonialgeschichte und hält viele architektonische Perlen für den Besucher bereit.

Lesezeit: ca. 11 Minuten
Im kolonialen Eckhaus von 1910 ist die AYA Bank untergebracht.
Illuminierte AYA Bank in der Yangoner Innenstadt in Myanmar

Zeitreise in Yangons Downtown

Burma wurde nach dem dritten Britisch-Birmanischen Krieg 1885 komplett von Großbritannien annektiert und gehörte zu Britisch-Indien. Im zweiten Weltkrieg besetzte Japan für kurze Zeit das Land bis die Briten 1945 es wieder übernahmen. Am 4. Januar 1948 geht Burma in die Unabhängigkeit. In den Jahren der Kolonialherrschaft entstanden in der damaligen Hauptstadt Rangoon, auch Rangun genannt, zahlreiche prachtvolle Gebäude, teils im viktorianischen, edwardianischen und Queen-Anne-Baustil. Leider verfielen viele Kolonialhäuser, chronischer Geldmangel für Instandsetzungsarbeiten und das feuchtheiße Klima mit dem jährlichen Monsunregen hat den Gebäuden zugesetzt. Für manch einen sind es Architekturperlen, für andere einfach nur marode Häuser. Etliche Bauwerke sind mit einer Patina überzogen, Bäume wachsen aus den Ritzen und Fenstern, Moos bedeckt die Wände und spiegelt den Charme längst vergangener Zeiten wider.

200 Baudenkmäler in Yangon

Anderseits werden durch die langsame Öffnung Myanmars einige Investitionen für das Kolonialerbe getätigt, und so erstrahlt manches Haus im neuen Glanz. Zu der 1996 erstellten „Yangon City Heritage List“ von der Stadtverwaltung („Yangon City Development Committee“) gehören über 200 Baudenkmäler und Wahrzeichen der Stadt. Ebenso kümmern sich die Mitglieder von „Yangon Heritage Trust“ um die Rettung der historischen Bausubstanz und führen Stadttouren für Architekturinteressierte durch. Ungezwungen und alleine kann aber auch jeder Besucher in der Altstadt auf Entdeckertour gehen.
Beginnen wir den Stadtrundgang an der Strand Road, parallel zum Yangon-Fluss. Hier konzentrieren sich großartige Baudenkmäler der Kolonialarchitektur.

Info: Stadtspaziergang durch das koloniale Yangon mit „Yangon Heritage Trust“ : 2,5 Stunden, Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils um 9 und 15 Uhr, 28 Euro pro Person, www.yangonheritagetrust.org

Myanmar Economic Bank

Das weiß-hellblau gestrichene Eckhaus an der Strand Road/Sule Pagoda Road ist der Sitz der Myanmar Economic Bank (Branch 3) und wurde 1914 eingeweiht. Einst beherbergte das Gebäude die Bank of Bengal, die eine wichtige Rolle im Reisexportgeschäft spielte. Ab 1921 residierte die Imperial Bank of India. Im Turmbereich wachsen leider schon kleine Bodhibäume.

Die Filiale 3 der Myanmar Economic Bank ist im weiß-hellblau gestrichenen Gebäude in Yangon in Myanmar.
Myanmar Economic Bank, Filiale 3, an der Strand Road Ecke Sule Pagoda Road in Yangon

Yangon Division Office Complex

Yangon Division Office Complex hieß New Law Courts Building und wurde zwischen 1927 und 1931 erbaut. Die Pläne für das Gebäude mit monumentaler Säulenfront stammen von dem schottischen Architekten Thomas Oliphant Foster. Wenn es nach dem burmesischen Unternehmen „JL Family Group“ und einen Partner aus Singapur geht, entsteht hier das zweite Luxushotel in der Strand Road.

Zollamt

Daneben befindet sich ein gut erhaltenes Beispiel der britischen Kolonialzeit, das Zollamt (Custom House). Das rote Backsteinbauwerk mit weißem Säuleneingang und Turm wurde 1915 fertiggestellt. Architekt war John Begg aus Schottland, der in Indien, Südafrika und London arbeitete.

Yangon Division Court

Yangon Division Court an der Ecke Strand Road und Pansodan Street wurde im Jahr 1912 erbaut. Das Gebäude mit den zwei dominierenden Kuppeltürmen war früher das Accountant-General’s Office und für die Erhebung von Einnahmen zuständig.

GALERIE Devision Court
  • Das Yangon Division Court an der Strand Road Ecke Pansodan Street wurde 1912 gebaut.
  • Das Yangon Division Court mit der einzigartigen Wendeltreppe ist in einem maroden Zustand und bedarf einer Restaurierung.
  • Leider verfällt das alte Gebäude vom Yangon Division Court aus dem Jahr 1912 zusehens.

Myanma Port Authority

Gegenüber steht das weiße Eckhaus, geprägt von zwei Säulenfassaden und einem rechteckigen Turm. Hier ist der Sitz der Myanma Port Authority. Die Hafenbehörde wurde 1989 gegründet und gehört zum Verkehrsministerium. Einst hieß das Bauwerk Rangoon Port Commission Building und wurde 1920 errichtet.

Die Hafenbehörde Myanma Port Authority an der Strand Road Ecke Pansodan Street in Yangon besitzt einen markanten weißen Turm.
Gut sichtbar ist der rechteckige Turm der Myanma Port Authority in der Strand Road in Yangon.

Myanmar National Airlines

Daneben liegt die Hauptverwaltung der Myanma Airways, jetzt Myanmar National Airlines, die 1989 aus der Burma Airways hervorging. Das cremefarbige Bauwerk hat einen Kolonnadengang zur Strand Road und wurde zuerst von der „Bombay Burmah Trading Corporation Limited“ genutzt.

Gleich neben dem Grandhotel The Strand in Yangon ist die Hauptverwaltung der staatlichen Fluggesellschaft Myanmar National Airlines.
In guter Gesellschaft – die Zentrale der Myanmar National Airlines neben dem Strand Hotel in Yangon.

Grandhotel The Strand

Das legendäre Grandhotel The Strand im viktorianischen Stil öffnete 1901 seine Türen für Handelskaufleute, Botschafter aller Herren Länder und die High Society. Die Sarkies Brüder, armenische Hoteliers und Gründer des berühmten Raffles Hotel in Singapur, fungierten als Bauherren. In den 1970er-Jahren war das Hotel in einem miserablen Zustand. Nach aufwendiger Renovierung ab 1990 durch die burmesische Regierung und den indonesischen Hotelier Adrian Zecha erfolgte 1993 die Wiedereröffnung. Prachtvolles koloniales Ambiente, gepaart mit feinstem Luxus, findet der Gast auch im Inneren des dreistöckigen Fünf-Sterne-Hotels. Der five o’clock tea ist hier ein Muss.

Das legendäre Strand Hotel an der Strand Road in Yangon war die angesagte Adresse der High Society zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Luxushotel The Strand an der Yangoner Strand Road in Myanmar

Britische Botschaft

Die Britische Botschaft befindet sich in der Strand Road Nr. 80. In früherer Zeit bekannt als Graham’s Building war es Hauptsitz der Glasgower Speditions- und Versicherungsfirma „J & F Graham & Co“. Errichtet wurde das weiße Gebäude im Jahr 1900 von den Architekten JG Robinson & GW Mundy.

Hauptpostamt

Gleich daneben, an der Ecke der Bo Aung Kyaw Street, steht das Hauptpostamt. Es stammt aus dem Jahre 1908. Gebaut aus Backstein im italienischen Stil und verzierten Baldachineingang beherbergte das Gebäude den Hauptgeschäftssitz von „Bulloch Brothers & Co“. Das schottische Ex- und Importunternehmen ging 1933 Konkurs, danach nutzte das Haus das British India Office.

Im Zentrum Yangons gleich neben der Britischen Botschaft steht seit 1908 das Backsteingebäude der Hauptpost.
Hauptpostamt an der Strand Road in der ehemaligen Hauptstadt Myanmars Yangon

Weiter geht der Architektur-Rundgang in die Pansodan Street in nördliche Richtung.

Myanmar Economic Bank 2

Auf der linken Seite, an der Ecke Bank Street steht passend zum Straßenamen die Myanmar Economic Bank (Branch 2). Sie war zuerst Hauptsitz der Chartered Bank of India, Australia and China, welche später zur Standard Chartered Bank wurde. Die in Shanghai ansässigen Architekten Palmer & Turner bekamen den Auftrag das Eckgebäude zu planen. Das 1941 vollendete Bauwerk in Stahlbetonbauweise mit dem kantig-markanten Eingangsturm und Art déco Elementen galt in der damaligen Zeit für sehr modern.

Die Myanmar Economic Bank, Branch 2, befindet sich in der Pansodan Street in Yangon.
Yangoner Myanmar Economic Bank, Filiale 2, im Art déco Stil

Myanmar Economic Bank 1

Im kleineren Format wie ihre Schwesterfiliale liegt daneben die Myanmar Economic Bank (Branch 1). In das Gebäude mit fünfteiliger Fassade zogen nach der Fertigstellung 1921 zuerst die Cox’s Bank und später die Lloyds Bank ein.

Weiße Fassade mit hellblauen Elementen hat die Myanmar Economic Bank, Filiale 1, in Yangon.
Die Yangoner Filiale 1 der Myanmar Economic Bank befindet sich in der Bank Street.

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Rander House

Das bekannte Rander House mit Art déco Stilelementen wurde 1932 von indischen Kaufleuten aus der Stadt Rander in Gujurat gebaut. Nach 1948 war die pakistanische Botschaft in dem fünfstöckigen Haus untergebracht. Jetzt wird es von dem Department of Internal Revenue genutzt, und in den obersten Etagen befinden sich Wohnungen.

In einem Teil des historischen Rander House sitzt derzeit die Finanzbehörde von Yangon in Myanmar.
Das Rander House in der Pansodan Street von Yangon in Myanmar

Myanmar Agricultural Development Bank

Rechts auf der Pansodan Street finden wir die Myanmar Agricultural Development Bank, das Haus wurde 1930 von der britischen Grindlays Bank erbaut. Die Fassade prägt eine Säulenreihe, die sich über drei Stockwerke erhebt. Nach der Unabhängigkeit 1948 wurde ein Teil zum Ministry of Information umfunktioniert.

Ministry of Inland Water Transport

Das historische Bauwerk das Ministry of Inland Water Transport wurde 1933 mit einer eindrucksvollen Arkaden- und Säulenfront fertiggestellt. Früher gehörte das Haus der „Irrawaddy Flotilla Company“, die schottische Händler 1865 gründeten und zur größten Binnenschiffflotte der Welt machten. Nach 1948 von der burmesischen Regierung verstaatlicht, wurde es unter der Militärregierung als Inland Water Transport, kurz IWT, umbenannt. Heute besitzt die IWT über 300 Frachter, Lastkähne und Passagierschiffe.

Kolossale Säulen dominieren die Fassade vom Ministry of Inland Water Transport (IWT) in Yangon.
Eine markante Säulenfront prägt das historische Gebäude vom Ministry of Inland Water Transport (IWT) in Yangon.

Weiße Säulen prägen das Entree des Kolonialhauses vom Ministry of Inland Water Transport (IWT) in Yangon.
Myanmar, Yangon, Eingangsbereich vom Ministry of Inland Water Transport (IWT)

Lokanat Gallery Building

Das Lokanat Gallery Building an der Ecke Merchant Street wurde früher Sofaer’s Building genannt. Die Idee zum 1906 errichteten Haus stammte vom jüdischen Geschäftsmann Issac Sofaer und der Entwurf vom Architekten Thomas Swales. Früher beherbergte das Haus viele Geschäfte, die allerlei Genusswaren wie Münchner Bier, englische Süßigkeiten, ägyptische Zigarren und schottischen Whisky anboten. Heutzutage befindet sich im ersten Stock die 1971 gegründete Lokanat Art Gallery, Treffpunkt der modernen und zeitgenössischen Kunstszene, mit ständig wechselnden Ausstellungen. Ebenso werden andere Bereiche von Privatunternehmen und einer Regierungsbehörde genutzt. Vorsicht beim Betreten des Treppenhauses!

Das Lokanat Gallery Building in Yangons Innenstadt beherbergt in der ersten Etage die Lokanat Art Gallery.
Treffpunkt der Kunstszene ist das Lokanat Gallery Building in Yangon in Myanmar.

Myanma Posts and Telecommunications

Einen Häuserblock weiter an der Pansodan-Strasse ist das bemerkenswerte Backsteingebäude im edwardianischen Stil: Myanma Posts and Telecommunications (MPT), das damalige Government Telegraph Office. Geplant vom Schotten John Begg, der beratender Architekt der indischen Regierung war. Im Jahr 1917 fertiggestellt, lädt das Bauwerk mit seinem Portikus die Kunden ein.

Der Name Government Telegraph Office stammt noch von den Briten. Jetzt gehört das historische Gebäude der Myanma Posts and Telecommunications (MPT).
Yangon, Myanma Posts and Telecommunications im Backsteingebäude mit dominanten Portikus

High Court Building

Am Mahabandoola Garden mit dem Unabhängigkeitsdenkmal in der Parkmitte, der sich nachmittags mit Einheimischen und Touristen füllt, steht das High Court Building aus der britischen Kolonialzeit. Der Backsteinbau mit Uhrenturm im Queen-Anne-Stil wurde von 1905 bis 1911 errichtet. Der Entwurf stammt von Architekt James Ransome. Seit 2005 befindet sich der Oberste Gerichtshof in der Hauptstadt Naypyidaw.

Der Backsteinbau mit Uhrenturm gehört zum ehemaligen Obersten Gerichtshof am Mahabandoola Park in Yangon.
Im Herzen Yangons am Mahabandoola Garden steht das High Court Building.

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Das High Court Building liegt zwischen dem Mahabandoola Garden und der Pansodan Street in Yangon, der größten Metropole in Myanmar.
Rückseite vom High Court Building aus der britischen Kolonialzeit in Yangon

Ayeyarwady Bank

Gleich neben dem Rathaus erstrahlt das durch den Zyklon Nargis 2008 zerstörte Eckhaus wieder im neuen Glanz. Die AYA Bank (Ayeyarwady Bank) kaufte und restaurierte ihre Hauptgeschäftsstelle. Das Bauwerk errichtete man in den Jahren 1908 bis 1910, und gehörte erst der „Rowe & Company“ mit dem Rowe & Co. Kaufhaus, auch bekannt als „Harrods of the East“. In den 1960er-Jahren bis 2005 nutzte die Militärregierung es als Einwanderungsbehörde.

Wo einst das Rowe & Co. Kaufhaus war, residiert heute die Yangoner AYA Bank.
Das Kolonialhaus beherbergt die AYA Bank in der Metropole Yangon.

Die Ayeyarwady Bank im Eckhaus und die Immanuelkirche stammen beide aus der britischen Ära.
Myanmar, Yangon, Ayeyarwady Bank (links) und Immanuelkirche, beide aus der britischen Kolonialzeit

Central Fire Station

Im Jahre 1912 als Rangoon Municipality Central Fire Station in der Sule Pagoda Road erbaut, ist es heute schlichtweg die Central Fire Station. Die Pläne für das historische Bauwerk in edwardianischer Architektur stammen von der „United Engineers Limited“. Von dem 30 Meter hohen achteckigen Wachturm hatten die Brandwächter einen guten Blick über die damals noch flache Stadt. Derzeit parken die Feuerwehrfahrzeuge in der noch intakten Feuerwache.

Die zentrale Feuerwehrwache mit dem 30 Meter hohen Turm ist noch intakt und befindet sich in der Sule Pagoda Road in der größten Metropole Myanmars Yangon.
Feuerwehrwache in der Sule Pagoda Road in Yangon in Myanmar

Burma Railways Company

Das Gebäude die Burma Railways Company an der Bogyoke Aung San Road, gleich in Bahnhofsnähe, ist ein unverkennbares Beispiel der viktorianischen Kolonialarchitektur. Der Grund für das große Bauwerk aus Laterit- und Ziegelsteinen war der Zusammenschluss von drei inländischen Eisenbahnunternehmen. 2013 wurde von der „Peninsula Group“ bekannt gegeben, dass das Kolonialgebäude zu einem Fünf-Sterne-Hotel umgestaltet wird. Angrenzend soll durch die „Yoma Strategic Holding“ ein Hochhauskomplex mit Büros, Geschäften, einem Hotel, Apartments sowie luxuriöse Eigentumswohnungen entstehen.

Bogyoke Aung San Markt

Ein Stück weiter in Richtung Westen steht an der gleichnamigen Straße der bei Touristen beliebte Bogyoke Aung San Markt. Früher wurde der 1926 erbaute Basar als Scott’s Market, nach dem Briten Gavin Scott, benannt. Nach der Unabhängigkeit 1948 erfolgte die Umbenennung nach dem 1947 ermordeten General Aung San umbenannt. Unzählige Verkaufsstände in engen Gängen bieten eine große Auswahl an Lackarbeiten, Marionetten, Wandbehängen, Statuen, Schmuck, Gemälden – alles Mitbringsel für die Lieben daheim.

Myanmar, Yangon, Bogyoke Aung San Market trägt den Namen von General Aung San.
Einmal strahlt der Yangoner Bogyoke Aung San Markt in Weiß, zwei Jahre später in Hellgelb.

Der Bogyoke Aung San Markt, einst Scott Market, ist die Location für einen Souvenireinkauf im Zentrum Yangons.
Bogyoke Aung San Market trägt den Namen von General Aung San.

Secretariat Building

Von der Sule-Pagode geht es auf der Mahabandoola Road einen halben Kilometer nach Osten zum imposanten Gebäudekomplex vom Prime Ministers Office. Der Entwurf stammt von Henry Hoyne-Fox. Das ehemalige Secretariat Building entstand zwischen 1889 und 1905. Hier wurde der General Aung San, Vater der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, am 19. Juli 1947 während einer Konferenz ermordet. Seit die Regierung 2005 nach Naypyidaw, der heutigen Hauptstadt, umgezogen ist, steht das Sekretariat leer. Pläne für ein Luxushotel, Museen, Galerien mit Restaurants kursieren unter den Yangonern.

GALERIE Secretariat Building
  • Der Ostflügel vom Yangoner Secretariat Building ist gleichzeitig Eingang für Touristen, die an Führungen teilnehmen wollen.
  • Der Innenhof mit Parlamentsgebäude des Secretariat Building, ein viktorianisch-koloniales Meisterwerk.
  • Im Westflügel vom ehemaligen Secretariat Building in Yangon wird diese Wendeltreppen restauriert.
  • Im gleichen Gebäudeflügel wie die leere Halle lag das Büro von General Aung San, der 1947 im Yangoner Secretariat Building erschossen wurde.
  • Das ehemalige Secretariat Building, hier der Durchgang im Ostbereich, wurde um die Jahrhundertwende in Yangons Zentrum gebaut.
  • In der Eingangshalle im Ostflügel sind Ticketcounter, Shop und ein Café untergebracht. Touristen betreten hier den Gebäudekomplex vom Prime Ministers Office.
Info: Öffnungszeiten sind jeden Tag von 9 bis 17 Uhr. Zutritt und Ticketcounter am Osttor, Adresse: No. 300, Thein Phyu Road. Im Ostflügel befinden sich Tom’s Coffee, Souvenirshop und WC’s. Die geführte Tour kostet 10 US-Dollar/15.000 Kyat pro Person, Kinder 5 US-Dollar/8.000 Kyat und für Kinder unter 4 Jahren nichts. Diese finden täglich um 9.30, 10.30, 11.30, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr statt und dauern etwa eine Stunde. www.thesecretariatyangon.com, Telefon: 01-8398420, 09-427273018. Telefonische Reservierung klappt super. Wir hatten früh angerufen und konnten an der Tour um 10.30 Uhr teilnehmen.

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