Reiseblogger werden und mit Bloggen Geld verdienen – Traumjob oder harte Arbeit?
» Reiseblog: Abenteuerglobus.com
Mit einem Reiseblog Geld verdienen und dabei die Welt kennenzulernen, klingt für viele nach einem tollen Leben. Bilder und Texte in Blogs von tropischen Stränden, schicken Hotels und spannenden Abenteuern vermitteln den Eindruck, dass das Leben als Reiseblogger vor allem aus Urlaub besteht. Die Realität sieht jedoch oft anders aus.
Wer einen erfolgreichen Reiseblog aufbauen und damit langfristig Geld verdienen möchte, braucht mehr als nur Reiselust und eine Kamera. Hinter einem erfolgreichen Reiseblog, wie z. B. unser Abenteuerglobus.com, stecken unzählige Stunden mit Recherche, Suchmaschinenoptimierung (SEO), der Erstellung hochwertiger Inhalte und Fotos, dem Posten in den sozialen Medien und dem stetigen Aufbau einer treuen Leserschaft.
Die gute Nachricht ist: Man kann auf jeden Fall als Blogger Geld verdienen und sogar davon leben. Mögliche Einnahmequellen sind z. B. Affiliate-Partnerprogramme, Ausschüttungen oder eine Zusammenarbeit mit Verlagen. Allerdings muss man auch viel Zeit investieren. Ein erfolgreicher Reiseblog ist ein langfristiges Projekt, das Fachwissen, Ausdauer und unternehmerisches Denken erfordert.

Transparenz: Dieser Artikel enthält Links zu unseren Partnern Amazon, Getyourguide, 12Go und Booking, die am Sternchen (*) zu erkennen sind. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst oder buchst, erhalten wir eine kleine Provision, mit der du unsere Arbeit unterstützt. Für dich ändert sich nichts im Preis.
Hi, wir sind Annett & Mario. Wir arbeiten hauptberuflich als Reisejournalisten, Fotografen und Autoren mit über 25 Jahren Reiseerfahrung in Südostasien. Unser Reiseportal Abenteuerglobus betreiben wir seit 2014. Komplette Reportagen und Reise-Specials von uns findest du auch in der GEO, Stern, Spiegel, National Geographic, in etlichen Reiseführern und Bildbänden.
Neugierig: » Das sind wir!
Artikelinhalt: Als Reiseblogger Geld verdienen
- Wie wir als Reiseblogger angefangen haben
- 6 Säulen für einen erfolgreichen Reiseblog
- Unsere Erfahrungen als Reiseblogger
- Warum Ehrlichkeit beim Reisebloggen wichtig ist
- Jeder Reiseartikel: Mehr Arbeit als viele denken
- Unsere 6 Einnahmequellen als Reiseblogger
- Zwischen Traumjob und harter Arbeit
- Die Realität hinter schönen Reisefotos
- Welche Rolle spielen soziale Medien?
- Unser Fazit: Traumjob Reiseblogger
Wie wir mit dem Reisebloggen angefangen haben
Als wir unseren Reiseblog im Jahr 2014 starteten, wollten wir nicht über die ganze Welt schreiben. Unser Schwerpunkt lag zunächst auf Südostasien. Wir begannen mit ausführlichen Reiseberichten über Thailand, Vietnam, Kambodscha und Laos und haben mit unseren Reisen den Blog Schritt für Schritt ausgebaut.
Später haben wir unseren Reiseblog erweitert. Nach und nach kamen Reiseziele von unseren etlichen Roadtrips auf dem Balkan wie Kroatien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Albanien hinzu.
Rückblickend war diese Konzentration auf wenige Reiseziele genau die richtige Entscheidung. Das hat uns geholfen, fundierte Inhalte zu erstellen, bei Suchmaschinen sichtbar zu werden und das Vertrauen unserer Leser aufzubauen.
💡 Tipp: Spezialisiere dich auf ein Thema
Versuche nicht, von Anfang an über die ganze Welt zu schreiben. Konzentriere dich zunächst auf ein Land, eine Region oder ein bestimmtes Reisethema. So kannst du dir nach und nach Fachwissen aufbauen, hochwertige Inhalte erstellen und dir leichter eine treue Leserschaft aufbauen. Mit der Zeit kannst du deinen Reiseblog dann gezielt erweitern.

Sechs Tipps für einen erfolgreichen Reiseblog
Ein erfolgreicher Reiseblog entsteht nicht von allein. Diese sechs Säulen haben uns geholfen, unseren Blog Abenteuerglobus seit 2014 kontinuierlich aufzubauen.
- ✅ Erstelle eigene, hochwertige Inhalte: Schreibe authentische Reiseberichte, nutze eigene Fotos und liefere deinen Lesern einen echten Mehrwert.
- ✅ Spezialisiere dich: Konzentriere dich zunächst auf wenige Länder oder ein bestimmtes Reisethema. So baust du Expertise und Vertrauen auf.
- ✅ Suchmaschinenoptimierung (SEO): Gute Inhalte allein reichen nicht aus. Wer bei Google gefunden werden möchte, sollte seine Artikel auch für Suchmaschinen optimieren.
- ✅ Qualität statt Masse: Lieber weniger, aber ausführliche und hilfreiche Reiseartikel veröffentlichen, die langfristig Besucher anziehen.
- ✅ Vertrauen aufbauen: Ehrliche Empfehlungen und eine transparente Arbeitsweise schaffen eine treue Leserschaft.
- ✅ Den Blog kontinuierlich weiterentwickeln: Aktualisiere bestehende Inhalte regelmäßig, ergänze neue Informationen und erweitere sukzessive deinen Blog.
Unsere Erfahrungen als Reiseblogger
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie so ein Blogger-Alltag aussieht. Du erfährst, wie es wirklich ist, Reiseblogger zu sein, welche Herausforderungen dich erwarten, welche Einnahmequellen es gibt und wie du deinen Blog Schritt für Schritt erfolgreich entwickeln kannst.
Seit 2024 betreiben wir unseren Reiseblog und verdienen damit unseren Lebensunterhalt. In dieser Zeit haben wir die Entwicklung der Reiseblog Szene von Anfang an miterlebt und wissen aus eigener Erfahrung, wie sich das Bloggen verändert hat.
Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, immer wieder neue Einnahmequellen gefunden und viele Veränderungen beim Schreiben und der Bildauswahl vorgenommen. Deshalb teilen wir in diesem Artikel keine Theorie, sondern unsere eigenen Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt als Reiseblogger.
Wenn du wissen willst, wie man als Reiseblogger Geld verdient, was dich erwartet und ob sich ein Reiseblog heute noch lohnt, bist du hier genau richtig.
Warum Ehrlichkeit beim Reisebloggen wichtig ist
Die Grundlage eines Reiseblogs ist Ehrlichkeit gegenüber den Lesern. Wir bereisen unsere Ziele selbst, geben ausschließlich Tipps aus eigener Erfahrung und verwenden eigene Fotos. KI-Texte haben ebenfalls nichts auf unserem Reiseblog zu suchen. Unsere Reiseberichte basieren auf unseren eigenen Erfahrungen vor Ort und nicht auf Informationen aus dem Internet.
Genauso ehrlich möchten wir auch über das Leben als Reiseblogger und das Geldverdienen mit einem Blog sprechen. Deshalb teilen wir in diesem Artikel unsere persönlichen Erfahrungen, ohne etwas zu beschönigen oder falsche Erwartungen zu wecken.
Hinter jedem Reiseartikel steckt mehr Arbeit, als viele denken
Mittlerweile haben wir mehr als 350 Reiseartikel in unserem Blog veröffentlicht. Hinter jedem einzelnen Beitrag stecken unzählige Stunden Arbeit, die für unsere Leser oft unsichtbar bleiben.
Wir bereisen unsere Reiseziele selbst, sammeln eigene Erfahrungen, fotografieren, testen Unterkünfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten und recherchieren sorgfältig vor Ort. Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit am Computer. Wir schreiben den Artikel, bearbeiten die Bilder, optimieren den Beitrag für Suchmaschinen und halten ihn regelmäßig aktuell.
Ein hochwertiger Reiseartikel ist das Ergebnis mehrerer Reisen zum gleichen Ort, intensiver Recherchen und zahlreicher Arbeitsstunden. Genau das macht unseren Reiseblog seit dem Beginn im Jahr 2014 aus.

Unsere 6 wichtigsten Einnahmequellen als Reiseblogger
Wir haben nicht nur eine einzige Einnahmequelle, sondern mehrere Standbeine. Dank dieser Kombination können wir seit vielen Jahren unabhängig als Reisejournalisten, Fotografen und Reiseblogger arbeiten.
- ✅ Affiliate-Marketing: Provisionen durch Buchungen und Käufe über ausgewählte Partner, die wir unseren Lesern aus eigener Überzeugung empfehlen.
- ✅ VG Wort: Ausschüttungen für veröffentlichte Texte, die die Voraussetzungen der Verwertungsgesellschaft erfüllen.
- ✅ VG Bild-Kunst: Ausschüttungen für eigene Fotografien und deren Nutzung.
- ✅ Zeitschriften: Reiseartikel und Reportagen in Zeitschriften und Magazinen veröffentlichen.
- ✅ Bücher und Reiseführer: Bildbände veröffentlichen und Mitarbeit an Reiseführern für einschlägige Verlage.
- ✅ Fotoagenturen: Vermarktung unserer Reisefotos über Bildagenturen, die unsere Aufnahmen weltweit lizenzieren.
Wir werden immer wieder gefragt, wie wir mit unserem Reiseblog Geld verdienen. Viele vermuten, dass kostenlose Reisen oder Hotelkooperationen unsere wichtigste Einnahmequelle sind. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall.
Wir verzichten bewusst auf Pressereisen, Einladungen und bezahlte Hotelaufenthalte. Alle unsere Reisen finanzieren wir selbst. So können wir unabhängig berichten und ausschließlich Empfehlungen aussprechen, die auf unseren eigenen Erfahrungen beruhen.
Unsere Einnahmen stammen aus verschiedenen Quellen. Den größten Anteil machen Affiliate Provisionen aus. Hinzu kommen Ausschüttungen der VG Wort sowie der VG Bild-Kunst für unsere veröffentlichten Texte und Fotos. Außerdem schreiben wir Reiseartikel für Zeitungen und Magazine und verkaufen unsere Bilder über Bildagenturen.
Die einzelnen Einnahmequellen sind sehr unterschiedlich, doch sie haben eines gemeinsam: Sie funktionieren nur, weil wir über viele Jahre hochwertige Inhalte aufgebaut haben, regelmäßig neue Artikel veröffentlichen und unseren Reiseblog während und nach jeder Reise kontinuierlich aktualisieren. Das Vertrauen unserer Leser ist die wichtigste Grundlage für unseren Erfolg. Es trägt entscheidend dazu bei, dass unsere Tipps gerne genutzt und unser Reiseblog durch persönliche Empfehlungen und Mundpropaganda weiterempfohlen wird.

1. Affiliate Marketing: Eine der wichtigsten Einnahmequellen für Reiseblogger
Affiliate-Marketing ist eine wichtige Einnahmequellen für Reiseblogger und bildet auch für uns ein Bestandteil unseres Einkommens. Dabei empfehlen wir auf unserem Reiseblog Produkte, Unterkünfte oder Dienstleistungen, die zu unseren eigenen Erfahrungen passen. Wenn Leser über einen solchen Link eine Buchung oder einen Kauf tätigen, erhalten wir eine kleine Provision.
Für unsere Leser entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Der Preis bleibt genau gleich, egal ob die Buchung über unseren Link oder direkt beim Anbieter erfolgt. Die Provision erhalten wir vom jeweiligen Partnerunternehmen als Vergütung für die Vermittlung.
Für uns ist dabei wichtig: Wir empfehlen nichts, nur weil wir daran verdienen können. Unsere Tipps basieren auf eigenen Erfahrungen und sollen unseren Lesern einen echten Mehrwert bieten. Das Vertrauen unserer Leser ist für uns wichtiger als eine möglichst hohe Provision.
Affiliate-Marketing funktioniert gut bei Reiseblogs, weil viele Menschen vor einer Reise nach Empfehlungen suchen. Durch unsere zahlreichen Reiseberichte und die jahrelange Erfahrung können wir Lesern passende Angebote genau dort zeigen, wo sie nach Informationen suchen.
Unsere Affiliate-Liste – Mit diesen Partnern arbeiten wir zusammen
Mit unseren Affiliate Partnern arbeiten wir bereits seit vielen Jahren zusammen. Wir wählen unsere Partner sorgfältig aus und arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, hinter deren Produkte und Leistungen wir stehen und die für unsere Leser einen echten Mehrwert bieten. Bisher haben wir nur gute Erfahrungen mit diesen Partnerprogrammen gemacht.
- 🏨 » Booking für Hotels* – Hotels, Resorts, Glampingzelte und andere Unterkünfte können hier unsere Leser mit Fotos und Ausstattungsmerkmalen finden.
- 🚂 » 12Go für Transfers* – Bei 12Go können alle Fahrten mit Bus, Bahn, Fähre oder Flugzeug gebucht werden.
- 🥾 » GetYourGuide für Touren* – Ausflüge, Taxifahrten, Ballonfahrten, Klettertouren und viele weitere Aktivitäten hat GetYourGuide im Angebot.
- 📋 » Amazon für Bücher und Packlisten* – Amazon ist für unsere Packlisten und Reiseführerangebote ein zuverlässiger Partner.
💡 Tipp: Bei Affiliate-Links gilt oft: Weniger ist mehr!
Zu viele Affiliate-Links in einem Artikel können das Vertrauen deiner Leser schnell beeinträchtigen. Wenn der Eindruck entsteht, dass Empfehlungen hauptsächlich wegen der Provision platziert werden, leidet die Glaubwürdigkeit.
Verlinke deshalb nur Produkte, Unterkünfte oder Dienstleistungen, die du selbst getestet hast oder von denen du wirklich überzeugt bist. Eine ehrliche Empfehlung ist langfristig wertvoller als ein zusätzlicher Klick.
2. VG Wort: Vergütung für veröffentlichte Texte
Die VG Wort ist eine Verwertungsgesellschaft, die Autoren für die Nutzung ihrer Texte vergütet. Auch Blogger können davon profitieren, sofern ihre veröffentlichten Artikel bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Dazu gehören unter anderem eine bestimmte Textlänge und eine ausreichende Anzahl an Zugriffen auf den jeweiligen Artikel. Dabei spielt auch die Herkunft der Leser eine Rolle, da für die Ausschüttungen bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen.
Die Einnahmen durch die VG Wort sind keine schnelle Einnahmequelle, sondern eine zusätzliche Möglichkeit, mit hochwertigen Blogartikeln Geld zu verdienen. Gerade bei einem umfangreichen Reiseblog mit vielen ausführlichen Beiträgen können sich diese Ausschüttungen langfristig zu einer interessanten Ergänzung entwickeln.
3. VG Bild-Kunst: Einnahmen mit eigenen Reisefotos
Die VG Bild-Kunst ist eine Verwertungsgesellschaft, die unter anderem die Rechte von Fotografen vertritt. Auch Reiseblogger können davon profitieren, wenn sie eigene Fotos veröffentlichen und die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.
Da wir alle Fotos auf unseren Reisen selbst aufnehmen, besitzen wir die Rechte an unseren Bildern und können diese entsprechend nutzen. Werden selbst erstellte Reisefotos beispielsweise in Zeitschriften, Büchern oder Reiseführern veröffentlicht, können dafür ebenfalls Ausschüttungen über die VG Bild Kunst möglich sein.
Die VG Bild Kunst ist keine klassische Einnahmequelle wie Affiliate-Marketing, sondern eine zusätzliche Vergütung für die Nutzung eigener Bilder. Gerade für Reiseblogger mit einem großen Bildarchiv kann sie eine interessante Ergänzung sein.
🚨 Wichtig: Urheberrechte
Voraussetzung sind eigene Aufnahmen und die entsprechenden Bildrechte (auch keine KI). Wer fremde Fotos verwendet oder Bilder ohne die notwendigen Rechte veröffentlicht, kann diese Möglichkeit nicht nutzen.
4. Reiseartikel für Zeitungen und Magazine schreiben
Eine weitere wichtige Einnahmequelle für Reiseblogger ist das Schreiben von Artikeln für Zeitungen und Magazine. Dabei geht es nicht nur um klassische Reisetipps, sondern vor allem darum, Geschichten zu erzählen und die Leser mit spannenden Inhalten zu erreichen.
Wir schreiben unter anderem Länder-Specials, Reisereportagen, Reportagen über Roadtrips sowie Geschichten über besondere Begegnungen mit Menschen und Tieren. Solche Artikel entstehen manchmal zufällig auf den Reisen oder gezielt bei intensiver Vorrecherche für die einzelnen Länder.
Durch die Veröffentlichung in Zeitungen und Magazinen können wir unsere Geschichten einer zusätzlichen Leserschaft zugänglich machen. Besonders gedruckte Reportagen haben für uns einen besonderen Reiz, weil sie Menschen erreichen, die unseren Reiseblog vielleicht noch nicht kennen. Gleichzeitig entsteht dadurch eine weitere Einnahmequelle neben unserem eigenen Blog.


5. Bildbände und Reiseführer für Verlage
Neben unserem eigenen Reiseblog produzieren wir auch Inhalte für Verlage. Dazu gehören unter anderem unsere Bildbände und Reiseführer, in die unsere Reisetipps, Texte und Fotografien einfließen.
Solche Projekte erfordern eine sorgfältige Planung, umfangreiche Recherchen und ein tiefes Verständnis für das jeweilige Reiseziel. Besonders bei Bildbänden spielen hochwertige Fotografien eine zentrale Rolle, während Reiseführer zusätzlich aktuelle Informationen, praktische Tipps und persönliche Empfehlungen enthalten.
Für erfahrene Reiseblogger mit eigenem Stil und einem umfangreichen Archiv an Texten und Bildern können solche Aufträge eine interessante Möglichkeit sein, die eigene Arbeit außerhalb des Blogs zu vermarkten. Dazu gehört natürlich auch viel Akquise und Klinkenputzen.

6. Reisefotos über Bildagenturen vermarkten
Eine weitere Möglichkeit, mit Reiseinhalten Geld zu verdienen, ist die Vermarktung eigener Fotos über Bildagenturen. Dafür werden die Bilder in eine Datenbank aufgenommen und können von Verlagen, Medien, Unternehmen oder anderen Kunden lizenziert werden.
Der Vorteil dabei ist, dass ein Foto mehrfach genutzt werden kann. Ist es erst einmal bei einer Bildagentur eingestellt, kann es über einen längeren Zeitraum verkauft werden, ohne dass für jede einzelne Nutzung ein neuer Aufwand entsteht.
Natürlich stellt sich auch hier der Erfolg nicht von allein ein. Entscheidend sind hochwertige und gefragte Motive sowie ein umfangreiches Bildarchiv. Gerade Reisefotografen profitieren davon, wenn sie über viele Jahre hinweg eine große Sammlung eigener Aufnahmen aufbauen.
Für uns ist die Vermarktung über Bildagenturen eine interessante Ergänzung, da unsere Reisefotos so auch unabhängig von den Artikeln auf unserem Blog genutzt werden können.
Zwischen Traumjob und harter Arbeit
Reiseblogger zu sein, klingt für viele nach dem perfekten Beruf: Neue Länder entdecken, spannende Orte kennenlernen und dabei Geld verdienen. Und ja, genau diese Seiten gehören dazu. Wir dürfen Orte erleben, die uns begeistern, Geschichten erzählen und unsere Leidenschaft zum Beruf machen.
Gleichzeitig wird oft unterschätzt, wie viel Arbeit hinter einem erfolgreichen Reiseblog steckt. Reisen ist nur ein Teil unserer Arbeit. Viele Stunden verbringen wir am Computer mit Recherche, Schreiben, Bildbearbeitung, Suchmaschinenoptimierung, Planung und der Pflege unseres Blogs.
Ein Reiseblog ist kein Dauerurlaub, sondern ein eigenes Unternehmen, das kontinuierliche Arbeit, Ausdauer und Leidenschaft erfordert. Genau diese Mischung macht für uns den Reiz aus: Die Freiheit, selbstbestimmt zu arbeiten, verbunden mit der Verantwortung, jeden Tag etwas dafür zu tun.

Die Realität hinter den schönen Reisefotos
Ein perfektes Reisefoto zeigt oft nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit. Was man darauf nicht sieht: das frühe Aufstehen für das beste Licht, das Warten, bis andere Besucher aus dem Bild verschwinden, oder das Schleppen schwerer Kameraausrüstung über viele Kilometer.
Auch hinter unseren Reiseartikeln und Fotos steckt viel mehr Arbeit, als es auf den ersten Blick scheint. Wir planen unsere Reisen sorgfältig, recherchieren vor Ort, suchen besondere Motive und investieren viel Zeit in die Erstellung unserer Inhalte. Nach der Reise folgen Bildauswahl, Bearbeitung, Schreiben und die Aufbereitung für unseren Blog und andere Veröffentlichungen.
Natürlich bringt der Beruf als Reiseblogger viele besondere Momente mit sich. Wir dürfen neue Orte entdecken, spannende Geschichten erleben und unsere Erfahrungen mit anderen teilen. Aber hinter jedem schönen Reisefoto und jedem gelungenen Artikel stecken viel Vorbereitung, Geduld und Leidenschaft.

Welche Rolle spielen soziale Medien für Reiseblogger?
Soziale Netzwerke spielen heute auch für Reiseblogger eine wichtige Rolle. Plattformen wie Facebook, Instagram und Pinterest helfen dabei, neue Leser zu erreichen, Reiseinhalte zu teilen und mit der eigenen Community in Kontakt zu bleiben.
Auch wir nutzen diese Kanäle, um auf neue Reiseartikel aufmerksam zu machen, Eindrücke von unseren Reisen zu teilen und den Austausch mit unseren Lesern zu pflegen. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu unserem Reiseblog, ersetzen aber nicht unsere eigene Website.
Gerade Pinterest kann für Reiseblogger interessant sein, weil Inhalte dort oft über einen längeren Zeitraum gefunden werden können. Auch Instagram und Facebook bieten Möglichkeiten, eine Community aufzubauen und Leser auf neue Beiträge aufmerksam zu machen.
Trotzdem bleibt unser Reiseblog die wichtigste Grundlage. Während Beiträge in sozialen Netzwerken oft nur kurz sichtbar sind und von den jeweiligen Algorithmen abhängig bleiben, können hochwertige Reiseartikel über Suchmaschinen noch Jahre später neue Leser erreichen.
Unser Fazit: Reiseblogger kann ein Traumjob sein
Seit über 25 Jahren arbeiten wir hauptberuflich als Reisejournalisten und Fotografen. Anfang 2014 haben wir zusätzlich unseren Reiseblog Abenteuerglobus.com gestartet und damit eine weitere Plattform geschaffen, um unsere Reisegeschichten, Fotos und Erfahrungen mit unseren Lesern zu teilen.
Wir sind überzeugt: Reisebloggen kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die Leidenschaft für das Reisen mit einem Beruf zu verbinden. Gleichzeitig ist es weit mehr als das Veröffentlichen schöner Fotos und spannender Geschichten. Hinter einem erfolgreichen Reiseblog stehen umfangreiche Recherchen, viele Arbeitsstunden und die kontinuierliche Pflege hochwertiger Inhalte.
Unsere Einnahmen basieren auf verschiedenen Standbeinen, die wir uns über viele Jahre aufgebaut haben. Dabei war uns immer wichtig, unabhängig und authentisch zu bleiben. Wir bereisen unsere Ziele selbst, bezahlen unsere Reisen und Unterkünfte aus eigener Tasche und empfehlen nur das, was wir persönlich kennengelernt und für gut befunden haben.
Reisebloggen ist kein schneller Weg, um damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wer jedoch bereit ist, langfristig hochwertige Inhalte zu erstellen, sich ständig weiterzuentwickeln und viel Leidenschaft mitzubringen, kann daraus ein erfüllendes und nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln.

