Hohnstein in der Sächsischen Schweiz – Burg, Wandern & Kaspertradition
Hohnstein liegt malerisch über dem wildromantischen Polenztal und gehört zu den charmantesten Orten der Sächsischen Schweiz. Bekannt ist die kleine Stadt vor allem für die beeindruckende Burg Hohnstein, spektakuläre Wanderwege im Nationalpark Sächsische Schweiz und eine besondere Tradition: den berühmten Hohnsteiner Kasper. Ob Wandern, Natur genießen oder ein Stück sächsischer Kultur entdecken – Hohnstein verbindet Geschichte, Felsenlandschaft und Puppenspieltradition zu einem besonderen Erlebnis in der Sächsischen Schweiz.
In unserem Artikel erhältst du aktuelle Tipps für Hohnstein, erfährst mehr über die Tradition des Hohnsteiner Kaspers und entdeckst die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt in der Sächsischen Schweiz.

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Artikelübersicht für die Stadt Hohnstein
- Tipps für Hohnstein
- Hotels in Hohnstein
- Campingplatz
- Hohnstein: Anreise
- Sehenswürdigkeiten
- Aktivitäten + Ausflüge
Reisetipps für die Burgstadt Hohnstein
Willkommen in der Burgstadt Hohnstein! Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt am Rand einer bezaubernden Felslandschaft mit sechs Tälern in der Sächsischen Schweiz.
Bereits im 15. Jahrhundert soll Hohnstein das Stadtrecht erhalten haben. Die Gemälde der Landschaftsmaler Ernst Ferdinand Oehme, Adrian Zingg und Johann Gottfried Jentzsch, die die Burg Hohnstein zeigen, trugen dazu bei, dass Ende des 18. Jahrhunderts der Fremdenverkehr zunahm.

Noch immer prägt die Burg Hohnstein auf einem steilen Felsen das Stadtbild. Im Norden und Osten davon schmücken zahlreiche hübsche Fachwerkhäuser, darunter das historische Rathaus, den Ortskern. Am schräg gelegenen Markt mit der barocken Stadtkirche, dem Hotel & Restaurant Weißer Hirsch und einem Parkplatz befindet sich der Zugang zur Burganlage. Einen schönen Blick auf die Burg Hohnstein hat man übrigens von der Aussicht Ritterfelsen und vom nördlichen Kasperpfad. Apropos Kasper: Hohnstein ist auch für seinen „Hohnsteiner Kasper“ bekannt – die knapp 100 Jahre alte Holzfigur schuf Puppenspieler Max Jacob. Noch heute werden im Max-Jacob-Theater Handpuppenspiele aufgeführt.

Zu den spannenden Wanderungen rund um die Ortschaft gehören der Hohnsteiner Kasperpfad, die Hohnsteiner Lehrpfade und die Wanderung zur Brand-Aussicht. Von der auch als „Burgstadt am Fels“ bekannten Stadt aus sind weitere Ausflugsziele wie die nur zehn Kilometer entfernte, berühmte Bastei, die Festung Königstein sowie die sächsische Landeshauptstadt Dresden gut zu erreichen.

Unsere Tipps für Hohnstein
- Mit der Gästekarte Sächsische Schweiz mobil bekommst du Vergünstigungen in über 60 Freizeiteinrichtungen und kostenfreie Fahrten in der gesamten Sächsischen Schweiz mit Bus, Bahn und Fähren.
- Touristinformation (📍Google Maps) in der Rathausstraße 9: E-Bikeverleih, Puppenspielmuseum, Wanderkarten und Souvenirs.
- Kulturgenuss für Jung und Alt: Aufführung mit dem Hohnsteiner Kasper im Max-Jacob-Theater.
- Gönne dir im Urlaub etwas Besonderes und übernachte im » Parkhotel Hohnstein* mit Wellnessoase und Indoor-Pool.
- Badespaß im Sommer: im Stadtbad Hohnstein mit Wasserrutsche und Planschbecken. Geöffnet von Mai bis September.
- Für Wanderungen in der Berglandschaft sind Trekkingschuhe und » Wanderstöcke* empfehlenswert.

Hotels in Hohnstein
In der Burgstadt Hohnstein findest du eine gute Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.
- Der Name des » Hotel Zur Aussicht* ist Programm: Oberhalb von Hohnstein erwarten dich Komfortzimmer, teilweise mit Balkon oder Terrasse, ein gutes Frühstücksbuffet und ein Restaurant mit Freisitz.
- Direkt in der Burganlage kannst du in der Unterkunft » Burg Hohnstein* mit gemütlichen Zimmern inklusive Frühstück übernachten.
- Im » Burgblick am Malerweg* wird eine geräumige, modern eingerichtete Ferienwohnung mit Balkon und schöner Aussicht vermietet.

Hotels in Hohnstein
- Top-Blick: » Hotel Zur Aussicht*
- Zentral: » Burg Hohnstein*
- Ruhig: » Burgblick am Malerweg*

Campingplatz in Hohnstein
In Hohnstein gibt es nur einen Campingplatz, der etwas außerhalb des Ortes liegt.
Campingplatz „Entenfarm“ Hohnstein
Der Campingplatz „Entenfarm“ Hohnstein war einst u. a. eine Entenfarm, daher stammt nämlich der außergewöhnliche Name. Er bietet eine Zeltwiese, 72 Stellplätze, davon 36 mit Stromanschluss, moderne Sanitärbereiche, Waschmaschine, Trockner, Camperküche, Einkaufs- und Brötchenservice, Feuerstelle, Schach, Tischtennis und einen kleinen Spielplatz.
Adresse: Campingplatz „Entenfarm“ Hohnstein, Schandauer Straße 11, Hohnstein, Telefon: 035975-84455, von April bis November geöffnet.

Hohnstein: Anreise
Mit dem Camper, Auto oder Mietwagen: Die kürzeste Anreise nach Hohnstein ist von Dresden auf der Bundesstraße 6 über Weissig, dann über Dürrröhrsdorf-Dittersbach nach Hohnstein.
Reiseführer für die Sächsische Schweiz
Der Reiseführer von Reise Know-How deckt die komplette Sächsische Schweiz ab, befasst sich auch mit der Böhmischen Schweiz und lässt keine Fragen zur Landeshauptstadt Dresden offen.

» Reise-Know-How: Sächsische Schweiz*
Alles rund um die Sächsische Schweiz und Dresden
- Zum » Reiseführer*
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Hohnstein
Inmitten der reizvollen Landschaft des Elbsandsteingebirges ist Hohnstein ein wahres Kleinod. Die beschauliche Burgstadt hat neben ihren wunderschönen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen in der Altstadt einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Burg Hohnstein
Auf einem 140 Meter hohen Felsplateau thront die Burg Hohnstein über den Dächern des Städtchens und dem idyllischen Polenztal. Sie ist das Wahrzeichen der Kleinstadt. Angenommen wird, dass die „Burg auf dem Hohen Stein“ vermutlich um 1236 entstanden ist. Im 18. Jahrhundert malte u. a. der Schweizer Künstler Adrian Zingg Hohnsteins „Felslandschaft und Burg“. Weiterhin erlebte die einstige Wehranlage eine ereignisreiche Geschichte. Sie diente zeitweise als Jugendgefängnis, Konzentrationslager (KZ Hohnstein) und zu DDR-Zeiten als Jugendherberge.
Heute sind sowohl der mittelalterliche Burgteil als auch das Renaissanceschloss für die Öffentlichkeit zugänglich und es finden verschiedene Veranstaltungen statt. Durch das Burgtor am Marktplatz gelangst du in die Befestigungsanlage. Vom Innenhof und besonders vom Burgturm aus hast du einen schönen Rundumblick. Im Burgrestaurant mit Freisitz kannst du einen Kaffee und mehr genießen.

Unsere Tipps zur Burg Hohnstein
- In der » Burg Hohnstein* laden angenehme Zimmer zum Übernachten ein.
- Das historische Burgareal mit dem Turm ist kostenlos zu besichtigen. Der Zugang ist nur vom Markt.
- In die bewegte Vergangenheit kannst du bei einer kostenpflichtigen Burgführung eintauchen.
- Zu den Highlights in der Burg Hohnstein zählen der Ostermarkt, Mittelalter Spektakel, Puppenspielfest, Hohnsteiner Weihnachtsmarkt und andere kulturelle Veranstaltungen.

Stadtkirche
Nach einem verheerenden Stadtbrand wurde die zerstörte Stadtkirche zwischen 1724 und 1728 im Barockstil wiedererrichtet. Der Entwurf stammte von George Bähr, dem Architekten der bekannten Dresdner Frauenkirche. Die Stadtkirche ist am dominanten, gelben Turm gut zu erkennen. Das evangelisch-lutherische Gotteshaus steht am Markt. Über dem Altar befindet sich die Empore mit der Orgel.

Rathaus Hohnstein
Ein wunderschöner Fachwerkbau beherbergt das historische Rathaus von Hohnstein. Der Eingang ziert ein Sandsteinportal mit Stadtwappen in der Mitte. Im Jahr 1688 wurde das Rathaus in der heutigen Gestalt erbaut und ist Sitz der Stadtverwaltung Hohnstein. Gegenüber dem Rathaus ist die Touristinformation Hohnstein.

Hohnsteiner Kasper + Max-Jacob-Theater
Einzigartig und berühmt ist der Hohnsteiner Kasper. Alles begann mit dem Puppenspieler Max Jakob, der 1928 nach Hohnstein zog. Bald gründete er mit seinen Mitstreitern im Jahr 1939 ein Puppenspielhaus in Hohnstein. Charakteristisch für die volkstümliche Unterhaltung wurden die Marionetten mit den geschnitzten Köpfen. Dazu gehört auch der Hohnsteiner Kasper, der schnell zum Star unter den Handspielpuppen wurde.
Im heutigen Max-Jacob-Theater (📍Google Maps), der Traditionsstätte des Hohnsteiner Handpuppenspiels, kann jeder eine Aufführung mit dem Hohnsteiner Kasper, oder ein anderes Gastspiel eines Figurentheaters besuchen.

Wer auf den Spuren des Hohnsteiner Kaspers wandeln oder mehr über das Puppenspiel erfahren möchte, kann den Hohnsteiner Kasperpfad um die Kleinstadt erkunden, das Puppenspielmuseum (Rathausstraße 9) besuchen oder das Hohnsteiner Puppenspielfest in der Burganlage erleben.

Aktivitäten + Ausflüge in und um Hohnstein
Ob Wandern, Radfahren, Klettern oder Schwimmen im Freibad Hohnstein – die Möglichkeiten an Outdoor-Aktivitäten sind in und um Hohnstein vielfältig. Die malerische Hohnsteiner Umgebung mit ihren Wäldern, bizarren Sandsteinfelsen, grünen Schluchten und sechs romantischen Tälern zieht jeden Naturliebhaber und Wanderer in ihren Bann.
Hohnstein und die umliegenden Dörfer verfügen über ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen, die durch das Sechs-Täler-Gebiet führen. Je nach Fitness und Trittsicherheit empfehlen wir für Hikingtouren » Wanderstöcke* zu nehmen.

Reiseführer mit vielen Wanderrouten und etlichen Informationen
- Zum » Wanderführer*
Hohnsteiner Kasperpfad
Wanderspaß für die Kids: Der Hohnsteiner Kasperpfad ist einfach zu erwandern und für die ganze Familie geeignet. Der Wanderweg ist selbstverständlich mit dem Kopf des Hohnsteiner Kaspers markiert und verläuft um die gesamte Stadt. Besonders herrliche Ausblicke auf die Burg Hohnstein bietet der nordöstlich, oberhalb des Ortes gelegene Röhrenweg. Die Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden. Mehr Informationen für den Hohnsteiner Kasperpfad und das Faltblatt dazu erhältst du im Tourismusbüro.


Aussicht Ritterfelsen
Stadtnah: Die Aussicht Ritterfelsen (📍Google Maps) ist ein Aussichtspunkt mit einer kleinen Plattform südlich der Burganlage. Er bietet einen wunderschönen Blick über den bewaldeten Schindergraben zur Burg Hohnstein.
Hinkommen: Du musst nicht vom Bärengarten die steilen Ritterstufen hinaufsteigen, sondern gemütlich von der Altstadt über die Rathausstraße, Am Breiten Stein und die Waldstraße spazieren.

Hohnsteiner Lehrpfad
Interessant und wissenswert: Bei dem Hohnsteiner Lehrpfad mit einer Länge von insgesamt zehn Kilometern handelt es sich um zwei verschiedene Wanderungen, die in Hohnstein beginnen. An den einzelnen Standorten erklären 54 grüne Tafeln die Pflanzen- und Tierwelt, Geologie sowie die Kulturgeschichte der Region. Die Themenpfade bieten ein fantastisches Naturerlebnis sowie zauberhafte Ausblicke. Wir können diese beiden Wanderungen jedem ans Herz legen, denn wir haben sie selbst erwandert und waren echt begeistert.

Hohnsteiner Lehrpfad Teil 1
Der Hohnsteiner Lehrpfad Teil 1 führt zunächst in Richtung Norden und Lohmen, durch die Wolfsschlucht zum Aussichtspunkt Hockstein und quert das Polenztal mit dem Bach Polenz. Anschließend geht es durch den ewig feuchten Schindergraben und den Bärengarten und wieder hinauf in die Altstadt. Tipp: Im Frühjahr stehen übrigens die Märzenbecherwiesen im Polenztal in voller Blüte.



Hohnsteiner Lehrpfad Teil 2
Der Rundweg des Hohnsteiner Lehrpfad Teil 2 verläuft größtenteils durch den Hohnsteiner Wald mit seinen pittoresken Felsformationen. Er beginnt an der Burg Hohnstein, führt zur Hocksteinaussicht auf einem Felsturm, vorbei an der Gautschgrotte und der Räumigtwiese zur Napoleonschanze am Schanzberg. Über den Röhrenweg mit herrlichem Burgblick zurück zum Ausgangspunkt. Einige Abschnitte der Rundtour sind Teil des bekannten Malerwegs und des Kasperpfads.

Hocksteinaussicht
Die in den Hohnsteiner Lehrpfaden bereits erwähnte Hocksteinaussicht ist ein Sandsteinfelsen im Polenztal, westlich von Hohnstein. Vom 115 Meter hohen Gipfel des Felssporns hast du einen beeindruckenden Blick auf das Polenztal und die Hohnsteiner Burganlage.

Der Aufstieg erfolgt über steile Eisentreppen zwischen engen Felsspalten der Wolfsschlucht und über die Teufelsbrücke von 1821. Die Aussichtsplattform des Hockstein liegt auf der zweiten Etappe des Malerwegs. Wenn du von Hohnstein loswandern möchtest, ist der Weg durch den Bärengarten, den Schindergraben und vom Polenztal hinauf am besten geeignet.




Brand-Aussicht
Der dritte Aussichtspunkt in unserem Beitrag gehört zu den schönsten Aussichtspunkten im Elbsandsteingebirge: die Brandaussicht, auch „Balkon der Sächsischen Schweiz“ genannt. Unsere Wanderung zum Brand, einem auf dem über 170 Meter hoch gelegenen Felsplateau, fanden wir spannend. Dafür sind wir ein kurzes Stück des zweiten Teils vom Hohnsteiner Lehrpfad gegangen. Das heißt, vom Hohnsteiner Rathaus aus durch den Bärengarten und durch den grünen Schindergraben.

An der Pension und Gaststätte Polenztal biegen wir links ab und folgen dem Bach Polenz auf dem Polenztalweg, der sich durch üppige Natur schlängelt. An der Waltersdorfer Mühle queren wir die Alte Steinbrücke und gelangen bald auf den Weg Schulzengrund, der bergauf die Brandstraße erreicht.

Nach der Besichtigung der Alten Einsiedelei und der Thümmelgrotte auf dem Brand haben wir uns eine ausgiebige Pause verdient. Dazu serviert uns das Restaurant Brand-Baude (📍Google Maps) ein leckeres Essen und wir genießen den traumhaften Panoramablick von der Brandaussicht. Von hier schweift unser Blick über das romantische Polenztal, einzelne Felsformationen bis hin zur Elbe. Bei klarem Wetter siehst du sogar den Tafelberg Lilienstein, die Festung Königstein, den Kleinen und Großen Bärenstein sowie die Stadt Wehlen. Die Brand-Aussicht gehört zu den schönsten Aussichtspunkten im Elbsandsteingebirge. Zurück ging es für uns dann auf der ca. drei Kilometer langen, asphaltierten Brandstraße nach Hohnstein.




Unser Tipp: Wenn du die Brandaussicht länger erleben möchtest, kannst du dies von einem Zimmer der » Brand-Baude* aus tun.


Malerweg
Der berühmte Malerweg durch die Sächsische Schweiz ist 116 Kilometer lang und zählt zu den schönsten Fernwanderwegen Deutschlands. Die zweite Etappe hat eine Länge von 11 Kilometern, beginnt in der Stadt Wehlen und führt über die Bastei beim Kurort Rathen weiter über Rathewalde und schließlich nach Hohnstein. Von der Burgstadt aus startet die 14 Kilometer lange, dritte Etappe des Malerwegs durch den Hohnsteiner Wald, vorbei an der Brand-Aussicht und Waitzdorf bis nach Altendorf.
Zu den wichtigen Künstlern am Malerweg, die die Burg Hohnstein porträtierten, zählt u. a. Adrian Zingg. Der Schweizer Maler schuf im 18. Jahrhundert das Werk Hohnsteins „Felslandschaft und Burg“.



Radtouren
Passionierte Pedalritter können die bezaubernde Naturlandschaft um Hohnstein mit dem Fahrrad erkunden. Das Terrain ist abwechslungsreich und für jedes Niveau. Aufgrund der hügeligen Umgebung ist es vorteilhaft, mit einem E-Bike oder Gravelbike unterwegs zu sein. Wer keines dabei hat, kann sich in der Touristinformation gegenüber dem Rathaus ein E-Bike ausleihen und einiges über die Fahrradrouten erfahren. Alternativ kann man sich auch bei einschlägigen Internetportalen über die Streckenführung informieren.
Von Hohnstein aus ist es u. a. auch möglich, das Felsmassiv Bastei mit dem Fahrrad zu besuchen. Die Distanz beträgt nur etwas über zehn Kilometer. Allerdings startet die Tour von Hohnstein aus mit einem Aufstieg über zahlreiche Serpentinen. Diese bildeten schon um 1930 bei den Hohnstein-Bergrennen der Motorsportfreunde eine Teilstrecke des ehemaligen Deutschlandrings.

Unsere Reisetipps für Dresden
Möchtest du auch die sächsische Landeshauptstadt Dresden besuchen? Dafür geben wir dir in unserem Beitrag Tipps für Dresden ausführliche Informationen.

