Annett und Mario Weigt vom Reiseblog Abenteuerglobus
Unsere Jobs: Reisejournalisten, Fotografen, Autoren und Reiseblogger
Hi, wir sind Annett und Mario Weigt und arbeiten seit über 25 Jahren hauptberuflich als Reisejournalisten, Fotografen, Autoren und Reiseblogger. Seit 2014 betreiben wir sehr erfolgreich unseren Reiseblog Abenteuerglobus mit den Schwerpunkten Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und dem Balkan. Alle Artikel werden durch unsere Reisen kontinuierlich auf dem neuesten Stand gehalten werden.


Artikelinhalt: Annett und Mario Weigt von Abenteuerglobus
- Was ist unser Job? Kurz und knapp!
- Künstliche Intelligenz bleibt draußen!
- Unsere Reiseführer: Südostasien
- Unsere Referenzen: Südostasien
- Unsere Reiseführer: Balkan
- Unsere Referenzen: Europa
- Unsere Reiseführer: Deutschland
- Wann und wo sind wir unterwegs?
- Unterstütze unsere Arbeit!
- Shop: Meditative Fotografie
Wie arbeiten wir und was ist dabei unser Ziel?
Wir reisen, fotografieren, recherchieren und schreiben – und füllen mit unseren Tipps, Fotos und Reportagen viele Reiseführer, Magazine, Webportale und Bildbände.
- Unser Business: Fotografie und Reisejournalismus.
- Unsere Schwerpunkte: Südostasien und der Balkan.
- Unsere Heimat: die zwei großen „Bs“ Berlin und Bangkok.
- Unsere Auftraggeber und Veröffentlichungen: GEO Magazin, National Geographic Magazine, Terra, Stern, Spiegel und etliche Reiseführer (Stefan Loose, Marco Polo, Polyglott, Baedeker, Dumont).
Mittlerweile haben renommierte Verlage 18 Bücher mit unseren Fotos und Texten veröffentlicht, die du in unserer » Bücherliste ansehen kannst.
Für unsere Arbeit sind wir ständig in Südostasien und auf dem Balkan unterwegs. Wir verfassen aufwendig recherchierte Artikel und Länder-Specials für Tageszeitungen, Reiseführer, Zeitschriften, Reiseveranstalter und natürlich auch für unseren Reiseblog Abenteuerglobus.
Da bei all diesen Aufträgen so viel Material entstanden ist, haben wir uns im Jahr 2014 entschlossen, die Länder-Specials, Fotos und Reportagen auf unserer Reiseseite Abenteuerglobus allen Reiselustigen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Inzwischen sind umfangreiche Reiseführer für Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam sowie für die Balkanländer Kroatien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Albanien entstanden. Diese erweitern wir Jahr für Jahr bei unseren Reisen oder führen eine Nachrecherche durch, um die Aktualität zu gewährleisten. Mit all diesen Informationen kannst du deine Reise bis ins kleinste Detail planen.
Künstliche Intelligenz bleibt draußen!
Alle Fotos, Texte, Tipps und Informationen auf unserer Reiseseite Abenteuerglobus wurden von uns selbst recherchiert, geschrieben und fotografiert. Der gesamte Inhalt unserer Website basiert auf über 25 Jahren Berufs- und Reiseerfahrung in Südostasien, Deutschland und auf dem Balkan. Wir verwenden auf Abenteuerglobus keine zugekauften Bilder oder Texte. Du wirst auch keine von künstlicher Intelligenz (KI) generierten Texte oder Fotos auf unserem Reiseportal finden.
Bei Abenteuerglobus arbeiten noch echte Menschen an ehrlichen Reisetipps. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn wir können nur das empfehlen, was wir selbst gesehen, erlebt, getestet und recherchiert haben.

Wie umfangreich ist der Reiseblog Abenteuerglobus?
Abenteuerglobus wächst stetig und hat mittlerweile die größte Reichweite im deutschsprachigen Raum, wenn es um Reiseinformationen und ausgefeilte Reiseroutenvorschläge für Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und die Balkanländer Kroatien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Albanien geht. Unser Reiseblog umfasst mehr als 380 Artikel zum Thema Reisen in Südostasien und auf dem Balkan. Wir verzeichnen jährlich weit über eine Million Besucher, die sich von unseren Online-Reiseführern inspirieren lassen und sich wertvolle Reisetipps holen. Tendenz steigend! Abenteuerglobus wird mittlerweile von zahlreichen Reiseunternehmen, auf Infoportalen, von Reiseexperten und in Zeitschriften für die individuelle Reiseplanung empfohlen.

Die meisten Orte und Reiseziele in unseren Online-Reiseführern besuchen wir möglichst jedes Jahr, um unsere zahlreichen Artikel immer auf dem neuesten Stand zu halten.
Und auch noch einmal an dieser Stelle: Liebe Hotelbetreiber, wir möchten nicht von Ihnen eingeladen werden, um kostenlos im Hotel zu übernachten. Unsere Übernachtungstipps, die wir auf Abenteuerglobus geben, sollen immer unabhängig bleiben.

Online-Reiseführer für Südostasien
Unsere Reiseführer für Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam enthalten tausende Tipps zu allen Orten und Sehenswürdigkeiten, die auf keiner Reiseroute in den einzelnen Ländern fehlen dürfen.
Unsere Referenzen zum Thema Südostasien
Hier ist eine kleine Auswahl unserer Reportagen zu sehen, die in Reisemagazinen und Zeitschriften wie GEO, Stern, National Geographic Magazine, Terra etc. mit Text und Fotos erschienen sind.
Online-Reiseführer für den Balkan
Unsere Balkan-Reiseführer enthalten aktuelle Tipps zu allen Reisezielen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Campingplätzen in den Balkanländern.
- » Reiseführer Kroatien
- » Reiseführer Montenegro
- » Reiseführer Albanien
- » Reiseführer Bosnien-Herzegowina
Unsere Referenzen zum Thema Europa
Hier ist eine kleine Auswahl unserer Reportagen und Länderspecials zu sehen, die in Reisemagazinen und Zeitschriften wie Camping & Reise, Reisemobil, Terra etc. mit Text und Fotos erschienen sind.
Unser Online-Reiseführer für Deutschland
Unser Deutschland-Reiseführer enthält hilfreiche Tipps zu ausgewählten Reisezielen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Campingplätzen in mehreren Bundesländern.
Wann sind wir wo unterwegs?
Jeden Winter sind wir mehrere Monate beruflich in den Ländern Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos unterwegs. Im Sommer bereisen wir mit unserem roten VW T3 Atlantik viele Gebiete von Deutschland sowie die Balkanländer Kroatien, Montenegro, Albanien und Bosnien-Herzegowina. Von all diesen Reisen entstehen spannende Reportagen, eindrucksvolle Bildstrecken und aufwendig recherchierte Artikel mit aktuellen Reisetipps für unseren Reiseblog Abenteuerglobus.
Du möchtest unsere Arbeit unterstützen?
Unser Reiseportal Abenteuerglobus stellt dir alle Reisetipps und Informationen für deine Reiseplanung kostenlos zur Verfügung. Das möchten wir auch weiterhin so handhaben, denn wir betreiben unseren Reiseblog mit viel Akribie und Leidenschaft. Wenn dir die Inhalte auf Abenteuerglobus gefallen und geholfen haben, kannst du uns bei der weiteren Arbeit unterstützen.
In unseren Artikeln findest du mit einem Sternchen (*) gekennzeichnete Links zu unseren Partnern, die du für Buchungen oder Einkäufe nutzen kannst. Solltest du etwas buchen (Hotels, Transfer, Ausflüge) oder einkaufen (Reiseartikel, Bücher), dann bekommen wir eine kleine Provision. Die Preise ändern sich für dich dadurch natürlich nicht. Du kannst damit jedoch unsere weitere Arbeit unterstützen, damit wir auch in Zukunft die aufwendig recherchierten Reisetipps auf Abenteuerglobus kostenlos zur Verfügung stellen können. Vielen lieben Dank für deine Unterstützung!
Viel Spaß auf unserer Reiseseite Abenteuerglobus und ein dickes Dankeschön für dein Interesse an unserer Arbeit und für’s Lesen unserer Artikel.
Annett & Mario
Zum Schluss noch etwas Persönliches 😉:
🎒 Warum das Reisen in Südostasien so wichtig ist
Warum das Reisen in Südostasien für uns so wichtig ist – zwischen Tuk-Tuks, Tempeln und klebrigen Mangos
Weil Google Earth kein Pad Thai serviert
Klar, man kann Bangkok auf Google Maps erkunden. Man kann hineinzoomen, den Königspalast bewundern und durch die Straßen klicken – aber Google Earth riecht nicht nach gebratenem Knoblauch, Diesel und Monsumregen. Es liefert dir keine Schüssel dampfendes Pad Thai, serviert auf einem wackligen Plastikstuhl zwischen hupenden Mopeds und einem Straßenhund, der aussieht, als hätte er schon alles gesehen.
Thailand ist der perfekte Einstieg ins große Experiment namens „Ich bin jetzt Weltenbummler“.
Hier lernst du schnell: Pläne sind überbewertet.
Und dann gibt es diese Momente, die kein Bildschirm liefern kann:
Du stehst auf einer Treppe eines Tempels, bewunderst die goldenen Dächer und denkst, alles sei friedlich – bis ein Resusaffe plötzlich beschließt, dass dein Rucksack sein neues Spielzeug ist.
Er springt, klammert sich fest, zieht an deinem Hut und schaut dich dabei so vorwurfsvoll an, als hättest du ihn gerade beleidigt. Du lachst, der Affe lacht nicht, aber irgendwie hast du plötzlich das Gefühl, dass du hier wirklich Teil des Chaos bist.
Aber genau das ist der Punkt: Reisen lehrt dich, Kontrolle loszulassen und dafür das Leben zuzulassen. Und dann kommt dieser Moment, irgendwo bei Chiang Mai, im Elefantencamp. Nicht so ein kitschiges, wo Touristen Selfies mit traurigen Tieren machen, sondern eines, wo die Elefanten einfach Elefanten sein dürfen. Du stehst da, schaust einem dieser Riesen in die Augen, während er dich mit seinem Rüssel nassspritzt, und denkst: „Ja, das war’s jetzt wohl mit der Frisur.“ Aber gleichzeitig weißt du: Das hier ist echt. Keine Filter, kein Algorithmus, kein Fake.
Und spätestens, wenn du in einer Garküche sitzt, der Schweiß dir die Stirn runterläuft und du dir nicht sicher bist, ob du gerade Chili oder reines Feuer isst, denkst du: „Ja, genau deswegen bin ich hier.“
Weil Kambodscha dich Demut und Gelassenheit lehrt
Kambodscha ist kein Land, das man einfach „besucht“. Es ist eines, das dich durchrüttelt – liebevoll, aber bestimmt.
Phnom Penh empfängt dich mit einer Mischung aus Chaos, Charme und dem Gefühl, dass Verkehrsregeln eher Vorschläge sind.
Wenn dein Tuk-Tuk-Fahrer sagt: „Shortcut!“, dann halte dich gut fest. Das kann alles heißen, von einer cleveren Abkürzung bis zu einer Sightseeing-Tour durch alle Seitenstraßen der Stadt.
Aber das macht nichts, denn unterwegs wirst du lachen, winken, und spätestens an der nächsten Kreuzung vergessen, wo du eigentlich hinwolltest.
Dann kommt Angkor Wat. Du stehst da, während die Sonne über den uralten Steinen aufgeht, und denkst plötzlich: „Okay, das ist jetzt wirklich magisch.“ Es ist einer dieser seltenen Momente, in denen du still wirst, weil Worte einfach nicht reichen.
Doch Kambodscha ist viel mehr als Angkor.
Da ist Battambang, diese stille, charmante Stadt, in der die Uhren langsamer ticken.
Hier fährst du auf einem Bamboo Train, einer wackelnden Holzplattform, die aussieht, als wäre sie von MacGyver persönlich gebaut worden. Du rast (also: schaukelst) durch grüne Reisfelder, während dir der Wind durchs Haar fährt und du dich fragst, ob das Teil wirklich bremst.
Und du lachst, weil du gerade auf einem fliegenden Brett sitzt und es völlig absurd ist, wie schön das ist.
Dann, am anderen Ende des Spektrums: Koh Rong.
Ein Inseltraum, so blau, dass du denkst, jemand hat am Farbrad gedreht. Kein Lärm, kein Stress, kaum WLAN – nur Wellenrauschen, Grillenzirpen und der Gedanke: „Vielleicht bleibe ich einfach hier.“
Kambodscha zeigt dir, dass Reisen nicht perfekt sein muss.
Es darf staubig, laut, schräg und manchmal klebrig sein. Das genau ist das echte Leben.
Weil du in Vietnam lernst, dich selbst nicht so ernst zu nehmen
Vietnam ist wie ein wilder Tanz mit Motorrollern statt Musik. In Hanoi wachst du auf zu einer Symphonie aus Hupen, Straßenküchen und Leben. In Ho-Chi-Minh-Stadt pulsiert die Energie, als würde jemand den Lautstärkeregler einfach nicht mehr finden. Und in Hoi An scheint die Zeit stehen zu bleiben, Laternen glühen, Kinder lachen, der Fluss spiegelt das Licht.
In Vietnam lernst du, über dich selbst zu lachen. Zum Beispiel, wenn du versuchst, eine Straße zu überqueren. Hier gilt: Geh einfach. Immer weiter. Wenn du wartest, bis es sicher ist, stehst du morgen noch da. Oder wenn du an einem Straßenstand sitzt, eine Nudelsuppe bestellst, und plötzlich eine Familie neben dir Platz nimmt, die dich mit Pho, Bier und Gelächter überschüttet. Du verstehst kein Wort, aber alles fühlt sich richtig an.
Und irgendwann, irgendwo zwischen einem überfüllten Bus, einem Kaffee mit Kondensmilch und einem tropischen Regenguss begreifst du: Reisen heißt, loszulassen. Von Plänen. Von Erwartungen. Von dem Gedanken, alles verstehen zu müssen.
Weil du in Laos lernst, was Ruhe wirklich bedeutet
Laos ist das Land, an dem die Welt endlich den Atem anhält. In Luang Prabang weckt dich kein Wecker, sondern die Trommeln der Mönche in den Klöstern, bevor sie beginnen im Morgengrauen ihre Almosen zu sammeln. Die Luft ist still, der Mekong glitzert und du merkst: So fühlt sich Frieden an.
Weiter südlich, in Si Phan Don (4000 Inseln) wird es noch ruhiger. Hier scheint selbst die Sonne eine Siesta zu machen. Du schaukelst in einer Hängematte auf Don Det, ein kaltes Beerlao in der Hand, der Fluss gluckert leise – und plötzlich wird dir klar: Das WLAN ist weg. Aber du bist da. Und das reicht.
Und unterwegs in Laos lernst du die entspannte Chaos-Version des Reisens kennen:
Wenn dein Bus um acht Uhr fahren soll, bedeutet das acht oder neun. Wenn die Klimaanlage „funktioniert“, heißt das: offene Fenster, Ventilator und möglicherweise ein Huhn auf dem Sitz neben dir. Du steigst ein, sitzt da, lachst kurz über die Absurdität und weißt: genau das ist es, was Reisen ausmacht.
Laos zeigt dir, dass Glück manchmal einfach nur ein Fluss, eine Hängematte und das Rauschen der Welt im Hintergrund ist. Und dass du nicht immer „mehr“ brauchst – sondern manchmal einfach nur weniger.
Weil Erinnerungen die beste Währung sind
Am Ende bleiben keine Souvenirs, sondern Geschichten. Wie die Tuk-Tuk-Fahrt, bei der du dachtest, du stirbst und stattdessen nur falsch abgebogen bist. Das Streetfood, das dich gleichzeitig zum Weinen und Lächeln brachte. Das Lachen mit Fremden, die sich irgendwann wie Freunde anfühlen. Du wirst zurückkehren, vielleicht mit Sand in den Schuhen, Moskito-Stichen an den Beinen und einem Herzen, das ein bisschen größer geworden ist. Und wenn dich jemand fragt, warum du reist, sagst du vielleicht: „Weil man das Leben manchmal besser versteht, wenn man ein bisschen verloren geht.“
🚗 Deshalb ist das Reisen auf dem Balkan eine Bereicherung
Warum Reisen auf dem Balkan eine Bereicherung ist – zwischen Schlaglöchern, Rakija und sehr ehrlichen Menschen
Weil Reiseführer und das Internet keine Bauchgefühle haben
Du kannst dir Kroatien durchlesen, markieren, abspeichern. Du weißt, welche Insel gerade „die schönste“ ist, wo der Sonnenuntergang laut Internet am spektakulärsten sein soll und an welchem Strand man eigentlich nicht mehr hinfährt, weil er zu voll ist.
Was im Reiseführer fehlt: der Moment auf der Küstenstraße zwischen Split und Makarska, wenn die Hitze flimmert, das Meer neben dir aussieht wie ein Photoshop-Fehler und du plötzlich rechts ranfährst, obwohl das gar nicht geplant war. Du gehst ein paar Stufen runter, springst ins Wasser, das kälter ist als erwartet, und bleibst. Erst fünf Minuten. Dann zwanzig. Dann so lange, bis du vergisst, wohin du eigentlich wolltest.
Oder dieser andere Moment: Du stehst im Hafen, die Fähre hat Verspätung – natürlich – und statt genervt zu sein, sitzt du auf deinem Rucksack, schaust den Booten zu und denkst: Eigentlich passt das gerade perfekt. Irgendwer sagt: „Bleib noch. Die nächste geht auch.“ Und plötzlich ist dein Plan nur noch eine grobe Empfehlung.
Kroatien hält sich nicht an Kapitel oder Zeitpläne. Es passiert zwischen warmen Steinen, salzigem Wasser und Entscheidungen, die du nicht triffst – sondern einfach zulässt.
Weil Montenegro dir beibringt, Probleme kleiner zu denken
Du fährst den südlichen Durmitorring. Die Straße ist schmal, die Berge groß, und eine Schafherde steht mitten auf dem Asphalt, als hätte sie hier einen festen Termin. Du hältst an, steigst aus, grüßt den Hirten, der kurz nickt, als wäre das die normalste Begegnung der Welt. Es riecht nach Sonne, Gras – und nach Schafsmist.
Reiseführer können dir sagen, wo der Aussichtspunkt ist. Sie können dir aber nicht erklären, wie selbstverständlich dir ein Glas Rakija eingeschenkt wird oder wie Priganice, noch warm, plötzlich auf dem Tisch stehen. Nicht als besondere Geste, sondern einfach, weil man das so macht. Du sitzt da, schaust in diese viel zu große Landschaft, und alles ordnet sich leise neu. Oben ist es still. Nicht spektakulär. Einfach weit.
Und irgendwo zwischen Glockengebimmel, Bergluft und einem beiläufigen „Nimm noch einen!“ wird dir klar: Manche Dinge im Leben müssen nicht sofort gelöst werden.
Weil Albanien Erwartungen sehr höflich ignoriert
Albanien ist kein Land für Vorurteile. Die Busse kommen, wann sie wollen. Begegnungen passieren ohne Anlass. Menschen helfen dir, als wäre es selbstverständlich, weil man das eben so tut.
Du wanderst in den Albanischen Alpen und folgst den Pfaden der Peaks of the Balkans. Jeder Schritt ist ein kleines Abenteuer: steile Anstiege, kühle Bergluft, Wasserfälle, die von den Hängen rauschen. Der Duft von feuchtem Gras und wilden Kräutern steigt dir in die Nase, während die Sonne über den Gipfeln glitzert. Unterwegs triffst du auf Hunde, die dich misstrauisch beobachten, und auf kleine Dörfer, die in keinem Reiseführer stehen. Plötzlich sitzt du auf einem Holzhocker, weil dich jemand freundlich zu einem kleinen Imbiss eingeladen hat. Es gibt Brot, Käse, etwas Öl und einen Selbstgebrannten – ganz unerwartet und nicht geplant.
Zwischen den Steinpfaden und den grasbewachsenen Hängen merkst du: So fühlt sich echtes Unterwegssein an. Nicht perfekt organisiert, nicht inszeniert, sondern immer überraschend. Jeder Schritt, jeder Blick und jede Pause am Wegesrand macht dir klar: Manchmal ist der Weg das Ziel, und Albanien zeigt dir, wie gut es sich anfühlt, ihn einfach zu gehen.
Weil Bosnien und Herzegowina immer wieder überrascht
Du kommst nach Martin Brod und hörst das Wasser schon, bevor du es siehst. Dann öffnet sich der Blick: Die Una fließt in mehreren Kaskaden hinunter. Das Wasser spritzt, schäumt und glitzert in der Sonne.
Am Ufer stehen ein paar Fliegenfischer, ruhig und konzentriert, mit ihren Ruten in der Hand. Du siehst, wie die Schnur elegant durch die Luft peitscht und das Wasser trifft, wie sie geduldig warten, bis ein Fisch anbeißt. Die Ruhe, die sie ausstrahlen, macht klar: Manchmal besteht Reisen einfach darin, still zu sein und zu beobachten.
Später, in den Hügeln rund um Livno, siehst du die wildlebenden Pferde. Sie galoppieren über die Wiesen, stoppen kurz, schauen dich neugierig an, und verschwinden dann wieder zwischen den Hügeln. Du merkst: Hier gibt es keine Eile, keinen Druck, keine Routinen – nur das Leben, das einfach passiert.
Bosnien und Herzegowina ist manchmal laut, manchmal still, aber immer echt. Zwischen tosenden Wasserfällen, Fliegenfischern, galoppierenden Pferden und überraschenden Begegnungen merkst du: Die ungeplanten Momente bleiben am längsten in Erinnerung.
🚢 Unsere schönste Flusskreuzfahrt in Südostasien
Flusskreuzfahrt auf dem Mekong – Einmalige Reise durch das Herz von Laos
Unsere Flussreise auf dem Mekong von Luang Prabang bis ins thailändische Chiang Saen war weit mehr als eine Kreuzfahrt – sie war ein entschleunigtes Eintauchen in eine Welt, in der Zeit, Natur und Mensch noch im Einklang stehen. Der laotische Abschnitt des Mekong gehört zu den ursprünglichsten Regionen Südostasiens, und genau hier durften wir eine Reise erleben, die uns nachhaltig berührt hat.
Luang Prabang: Spiritueller Auftakt am Mekong
Schon der Beginn in Luang Prabang, der wohl schönsten Königsstadt Indochinas, fühlt sich an wie eine Reise in ein anderes Zeitalter. Zwischen kolonialem Charme, goldglänzenden Tempeln und duftenden Garküchen zeigt sich Laos von seiner sanften, heiteren Seite. Die morgendliche Prozession hunderter Mönche durch die Altstadt, das leise Murmeln der Gebete und die tiefe Spiritualität des Alltags machen spürbar, wie stark der Buddhismus das Leben hier prägt. Begegnungen mit jungen Novizen in den Klöstern eröffnen Einblicke in ein Bildungssystem, das für viele Kinder Hoffnung bedeutet – und zugleich die soziale Realität des Landes widerspiegelt.
Entschleunigung auf dem Mekong: Leben im Flussrhythmus
An Bord unseres stilvollen Teakholz-Kreuzfahrtschiffs beginnt schließlich das, was diese Reise so besonders macht: das langsame Dahingleiten auf dem Mekong. Hinter Luang Prabang wird der Fluss ruhig und träge, fast meditativ. Ohne Eile ziehen Dschungel, kleine Dörfer, Fischerboote und spielende Kinder an uns vorbei. Der Mekong wird zur Bühne eines stillen Freilichtkinos, das man am besten barfuß vom Sonnendeck aus genießt. Müßiggang ist hier kein Luxus, sondern Teil des laotischen Lebensgefühls – und genau darin liegt die Magie dieser Reise.
Begegnungen, Geschichten und kulinarische Erlebnisse
Unterwegs besuchen wir heilige Orte wie die Tham-Ting-Höhlen mit ihren unzähligen Buddha-Figuren, abgelegene Dörfer ethnischer Minderheiten und erleben Abenteuer auf Nebenflüssen wie dem Nam Tha. Begegnungen mit den Khmu, Einblicke in einfache Dorfschulen und Gespräche mit Lehrern machen deutlich, wie bescheiden, aber zugleich würdevoll das Leben in Nordlaos ist. Auch an Bord wird jede Stunde zum Erlebnis: Barbecue-Abende auf Sandbänken, Musik am Lagerfeuer, laotische Spezialitäten und persönliche Geschichten der Crew schaffen Nähe und Authentizität – fernab klassischer Kreuzfahrt-Routine.
Goldenes Dreieck: Abschied mit Wehmut
Die letzte Etappe Richtung Goldenes Dreieck verlangt dem Mekong noch einmal Respekt ab. Ohne moderne Technik, allein mit Erfahrung und Ortskenntnis, lotst uns die Crew sicher durch gefährliche Passagen. Als wir schließlich in Chiang Saen ankommen, mischt sich Dankbarkeit mit Wehmut. Die erlebnisreiche Reise endet, doch die Eindrücke bleiben. Diese Mekong-Flusskreuzfahrt war für uns ein einmaliges Erlebnis: intensiv, entschleunigend und zutiefst menschlich – eine Reise, die nicht nur Landschaften zeigt, sondern das Herz von Laos spürbar macht und uns noch lange begleiten wird.
Unser Fazit zur Flussreise auf dem Mekong
Diese Reise auf dem Mekong war für uns mehr als das Zurücklegen einer Strecke – sie war ein Gefühl. Tage, in denen der Fluss den Takt vorgab, in denen Stille Raum bekam und Begegnungen selbstverständlich wurden. Wir haben Laos nicht nur gesehen, sondern gespürt: in den Gesängen der Mönche im Morgengrauen, im Lächeln der Menschen am Ufer, im warmen Holz unter unseren Füßen an Bord.
Der Mekong hat uns gelehrt, langsamer zu werden, hinzusehen und zuzuhören. Jeder Tag brachte neue Bilder, aber vor allem neue Nähe – zur Natur, zu den Menschen und zueinander. Als wir am Ende im Goldenen Dreieck standen, wussten wir, dass wir etwas erlebt hatten, das sich nicht wiederholen lässt. Diese Flussreise hat sich still in unsere Erinnerungen gelegt – und wird dort bleiben, lange nachdem der Mekong hinter der nächsten Biegung verschwunden ist.
Unser Shop für Meditative Fotos
In diesem Shop kannst du unsere Fotografien, z. B. von der Serie DER ROTE SCHIRM und andere meditative Fotos als hochwertige Prints, kaschiert auf edlem Alu-Dibond bzw. unter Acrylglas oder gedruckt auf haptischer Leinwand in verschiedenen Größen bestellen. Schau mal rein!

Meditative Fotos – Der Blickfang für deine Wand
» Zu unserem Shop (Dieser Link führt auf unsere Webseite: Meditative-Fotos.de)





















